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 Das Dorf (4)



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Wie entwickeln sich Dörfer? Beginnen wir mit 100 Einwohnern. Natürlich müssen wir vereinzelte kleine Weiler in der Umgebung mitrechnen. Also im Dorf selbst nur eine Kapelle, natürlich ohne stationären Pfarrer.

Als Erstes bildet sich ein Laden heraus, der einem Bauernhof angegliedert ist und Produkte verkauft, die überschüssig beim eigenen Verbrauch sind. Da kommen dann nach und nach fremderzeugte Produkte hinzu. Voraussetzung ist Geld, das andere Bauernhöfe durch Verkauf von Überschuss erzielen.

Der Laden hat im Prinzip immer geöffnet, wobei die Bauersfrau mittags in der angrenzenden Küche noch ihre Familie versorgen muss. Die ältere Generation hilft, fällt aber irgendwann auch der Pflege anheim. Der Laden wird attraktiver durch besondere Angebote, z.B. durch die Advents- oder Weihnachtszeit.

Zwei Möglichkeiten: Das Dorf wächst auf sagen wir 500 Einwohner und hat dann schon Post, Gemeindehaus, Wirtshaus, Metzgerei, Bäckerei, Kolonialwarenladen und Schule mit drei Räumen für 1./2. Klasse, 3./4. Klasse und den Rest bis einschließlich 8. Klasse.

Oder das Dorf bleibt im Prinzip relativ klein und es gibt ein Hauptdorf mit vielleicht 2.000 Einwohnern. Hier kommt dann eine komplette Grund- und Hauptschule mit Kindergarten, Hauptkirche und Arzt hinzu:

1. Der Kolonialwarenladen, auch landwirtschaftliche Produkte vom eigenen Hof anbietend, der alles hat und jede Möglichkeit zum Verkauf durch besondere Angebote, z.B. in der Weihnachtszeit, und ungewöhnliche Öffnungszeiten sucht.
2. Dorf mit 530 Einwohnern: Post, Krämerladen, Metzgerei, Bäckerei, Gemeindeamt, Wirtshaus, 1./2. Klasse, 3./4. Klasse, 6. Bis 9. Klasse jeweils in einem Raum.
3. Dorf mit 100 Einwohnern, Kapelle, Hauptdorf mit 2.000 Einwohnern, größere Grund- und Hauptschule, Kindergarten, Pfarrei, Kirche, Arzt, drei Läden, Bäckerei, Metzger, Raiffeisengenossenschaft, Mietgefrierfächer

Überschüssige Milch wurde anfangs noch zum Bahnhof gebracht und dann morgens und abends die 40L-Milchkannen in kurzen Zügen mit offenen Güterwagen gesammelt und zur Molkerei transportiert.

. Man darf die vielen Tätigkeiten zur Versorgung eines Dorfes außerhalb der Landwirtschaft nicht vergessen. Das war im Wesentlichen Getreide. Das ist insofern einfach, als dass es auf den Feldern wächst, wenn auch das wertvollste nur einmal in drei Jahren.

Klar, zum Abernten mit vielleicht geringen Zeitspannen ist wieder Gemeinschaftsarbeit nötig. Aber gedroschen und als Korn trocken gelagert ist weniger komplizierter Raum nötig als das die Ställe sind. Gewiss Kühe sind, wenn auch in Maßen, weit verbreitet.

Natürlich hätte die Familie selbst am liebsten die Milch direkt vom Euter weggetrunken. War aber eigentlich Verschwendung, weil zu viel unnötiger Verbrauch z.B. von Fett. Besser wurde z.B. Butter daraus und der Rest als Getränk freigegeben.

Natürlich fiel immer mehr an, als die Familie verbrauchte. Also immer wieder die Milchkannen in eine Molkerei verfrachten (lassen). Abgeholt und gesammelt entweder vom Hof selbst oder draußen am Straßenrand oder zum Bahnhof gebracht und auf offenen Güterwagen verfrachtet.

Molkereien sammeln natürlich aus der Region, befinden sich also keineswegs in jedem Dorf.







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