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 2024 Porsche Macan
Premium Platform Electric, Modelle, Macan 4 Electric, Macan Turbo Electric, Batterie (brutto/netto), 100/94,9 kWh, 800 V, Verbrauch (Hersteller) 17,9-21,1 kWh/100km, 18,8-20,7
kWh/100km, Reichweite (Hersteller), 516-613 km, 518-591 km, Ladeleistung (DC), bis zu 270 kWh, Ladeleistung (AC), 11 kWh, Drehmoment, 650/1130 Nm, 285/300* kW (387/408* PS), 430/470* kW (584/639* PS),
Front-/Heckantrieb, 1-Gang, Radstand 2.893 mm (+86 mm), Wendekreis, 11.100***/12.100 mm (+140 mm), Räder, 20 - 22 Zoll, Länge 4.784 mm (+58 mm), Breite 1.938 mm (+11 mm), Höhe 1.622 mm (+16 mm), c
W-Wert, 0,25, Gepäckraum, 84**/540/1.348 Liter, 84*/480/1.288 Liter, Leergewicht incl. Fahrer(in) 2.405 kg, 2.480 kg, Zul. Gesamtgewicht, 2.920 kg, Anhängelast, 750/2.000 kg, Beschleunigung, 0-100km in 5,1 s, 0-
100km in 3,3 s, Höchstgeschwindigkeit (abgeregelt) 220 km/h, 260 km/h, ab 2024, Kaufpreis, ab 84.100 Euro, ab 114.600 Euro, *Overboost-Leistung bei Launch Control, **Frunk, ***bei 5° Hinterachslenkung.
Wir meinen einen generellen Fehler im Management ausgemacht zu haben und fragen uns jetzt, ob die Geschichte von Porsche mit dem mehrfach veränderten Macan ein versöhnliches Ende gefunden hat und
müssen das leider verneinen.
Den ersten Fehler können sich wohl mehrere Automobilhersteller auf der Welt außer vielleicht Toyota ankreiden lassen, sie haben mit zu viel Vehemenz auf die reine Elektromobilität gesetzt. Trotz deutlich
wachsender Lade-Infrastruktur geht der Verkauf von E-Autos zunächst langsamer als erwartet.
Allerdings hat die Fa. Porsche es mit dem Engagement fürs E-Auto beim Macan deutlich übertrieben. Man hat, zwar nicht allein, sondern zusammen mit Audi, eine vollkommen neue Plattform und davon
abweichend noch Technologien für sich entwickelt, wie z.B. die Hinterachslenkung.
Auch die elektronische Architektur mit mehreren leistungsfähigen Rechnern ist völlig neu. Es ist das erste Porsche-Modell mit dem Betriebssystem Android Automotive. Natürlich bleiben prompt die
Schwierigkeiten nicht aus: Rückruf in USA und verzögerter Produktionsstart in Deutschland.
Und obwohl man zwar die neue Karosserie getrennt von der alten in Leipzig baut, aber das gleiche Band für die Endmontage verwendet, stoppt man abrupt mit dem Erscheinen des elektrischen Macan den
Verkauf der Verbrenner-Version, zumindest für den europäischen Markt.
Als Begründung liefert man eine neue EU-Richtlinie deren Implikation sich angeblich nicht mehr lohnt. Das bedeutet einen Verlust von ca. 50 Prozent, den der elektrische Macan nur mit Mühe aufholen kann. In
den Jahren danach gehen dessen Verkäufe sogar noch leicht zurück.
Das ähnliche Muster wie damals bei der Einführung des 928: Nicht den 911 in Ruhe weiterproduzieren und langsam auslaufen lassen, sondern dauernd von seinem bevorstehenden Ende erzählen. Man lässt
dem Neuen nicht genügend Zeit zum Reifen.
Noch schlimmer ist vielleicht, dass sich durch all das der Preis des Einstiegsmodells um über 14.000 € erhöht. Später wird man klüger und bietet den Macan Electric nur mit Heckantrieb günstiger an,
immerhin 3.500 € weniger.
Audi bietet also das Auto auf der gleichen Plattform für wesentlich weniger Geld an. Die technischen Besonderheiten außer der optionalen Hinterradlenkung sind die Porsche-Zweiventiltechnik statt der adaptiven
Dämpfung und weitere Eigenheiten an der Hinterachse und der Allradtechnik.
Der hintere Motor ist zu mehr Hecklast leicht nach hinten verschoben, eine elektronische Quersperre beim Turbo und eine andere Antriebsregelung. Der vordere Motor ist ebenfalls ein Permanentmagnet, der
elektronisch geregelt wird, auch wenn er nicht gebraucht wird.
Es zeichnet sich eine ziemlich ungewöhnliche Entwicklung ab. Porsche hatte sich mit Audi gemeinsam auf eine umfangreiche Elektrostrategie eingelassen. Dafür wurden neue Plattformen, neue
Produktionsabläufe und neue Fahrzeugkonzepte entwickelt.
| Jetzt kehrt man wieder zum Verbrenner zurück. |
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