Suche

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z


Formelsammlung
Alle Tests
 F7 F9






Porsche 550 Spyder


Bitte anklicken!


550 Spyder, Boxer-Vierzylinder, 1.098/1.498 cm3 (73,0/85,0 mm * 66,0 mm), Verdichtung, 9,5 : 1, Motorsteuerung 2 * DOHC, Königswellen, 2 Doppel-Fallstromvergaser, Drehmoment -/119/145 Nm bei -/5000/5900/min, 68/81/99* kW (93/110/135* PS) bei 5500/7800/7200*/min, Mittelmotor, längs, Hinterradantrieb, Sperre, Vier- plus Anfahrgang*, Aufhängung vorn, Kurbellenker, Drehstabfederung, Aufhängung hinten, Zweigelenk-Pendelachse, tiefere Anlenkung*, Drehstabfederung, Rosslenkung, Bremsen, Trommeln, Leichtmetall, später vorn Duplex, Räder v/h, 5.00 - 16 / 5.25 - 16, Radstand 2.100 mm, Länge 3.600/3.700* mm, Breite 1.510 mm, Höhe 880 mm, Karosserie, Aluminium, cW-Wert 0,31, Tankinhalt, ab 68 Liter, Leergewicht ab 550 kg**, 200/220/240* km/h, Elektrik, 6/12 V/ 160/216 W, 1953-1957, Produktion 118 Stück, Kaufpreis 18.500 DM (1955), "Spider A **Coupé


Schauen Sie sich das obige Video an und genießen Sie die verschiedenen Perspektiven. Wir sind nicht so ganz einverstanden, vor allem mit der Art und Weise der Restaurierung. Wir haben ChatGPT gefragt, was so ein Auto bei einer Auktion bringen könnte: 4 bis 8 Millionen Euro.

So weit so gut. Nur dass so ein ursprünglich handgedengeltes Auto wegen einem Riss in der Nähe des Scheinwerfers gespachtelt wird, das schlägt dem Fass den Boden aus. Dieses Auto fällt bei jedem ausführlichen Test für Lackdicken durch.

Bei so einem wertvollen Auto erwartet man doch, dass der Motor nach 15 Jahren vor seinem ersten Start demontiert und teilweise erneuert wird und nicht erst gestartet, und dann der Auspuff von Öl befreit wird. Leider wird auch der interessante Teil der Leistungsmessung weggeblendet.


Genug der Kritik. Kommen wir zum nächsten Punkt, der immer wieder erzählten Geschichte vom Tode James Deans bei einem Unfall mit dem 550 und dem glimpflichen Davonkommen seines Beifahrers Rolf Wütherich können Sie sich im letzten Video ansehen.


Wir kommen zu diesem wunderschönen Auto. Der Spyder 550 entsteht auf Initiative des Frankfurter VW-Händlers Helm Glöckler, der mit seinem Eigenbau 1952 die Deutsche Straßenmeisterschaft gewinnt. Er zeigt Porsche, was mit der 356er Technik möglich ist


Daraufhin entwickelt Porsche den 550 mit 1,5 Liter Hubraum und schickt Richard von Frankenberg nach Le Mans. Glöckler startet dort mit seinem Wagen in der 1.100er Klasse und beide gewinnen jeweils in ihrer Klasse. Der erste von mehr als 40 Siegen in internationalen Rennen.


1954 wird Hans Herrmann bei der Carrera Panamericana Dritter im Gesamtklassement hinter zwei Ferraris, schiebt sich damit noch vor den dritten Ferrari. Das ist David mit vier Zylindern gegen Goliath mit deren zwölf.


Ja, er ist leicht und gut zu händeln. Es ist das fast neutrale Verhalten eines Mittelmotors. Solange der Tank voll ist, hat er sogar ein fast ausgeglichenes Verhältnis der Achslasten. Je leerer der wir, desto leichter wird er vorn und seine Lenkung auch.


Mit größer werdendem Tank wandert dann auch noch das Reserverad nach hinten über das Getriebe. Hans Herrmann berichtet, dass der 550 so wenig Höhe hatte, dass er und sein Beifahrer Herbert Linge einmal bei der Mille Miglia unter der geschlossenen Bahnschranke durchkamen.


Eigentlich war das Coupeé dem Spider in punkto Aerodynamik überlegen, aber aus Rennfilmen mit erfolgreicher Beteiligung von Porsche ist immer nur der Spider zu sehen. Die ersten Spider hatten noch einen flachen Rohrrahmen als Unterbau, später unterstützte der Rahmen die komplette Karosserie.


Das bedeutete wieder etliche Kilogramm an Gewichtsverlust. Zusätzlich war das Armaturenbrett noch gegen Verwindungen unterstützend eingeschweißt. Auch die Trommelbremsen sowie das ganze Fahrwerk wurden laufend verbessert, um gegen die stärker werdende Konkurrenz bestehen zu können.









Sidemap - Technik Impressum E-Mail Datenschutz Sidemap - Hersteller