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 1955 Porsche 356 A
Boxer-Vierzylinder, Hubraum (Bohr. * Hub), 1.286/1.582/ cm3 (74,5/82,5 mm * 74,0 mm), Verdichtung, 6,5-7,5 : 1, OHV, Gebläsekühlung, Drehmoment, 81/88 Nm bei 2800/3600/min, 29/44 kW
(44/60 PS) bei 4.200/5.500min, Heckmotor, Hinterradantrieb, Manuell-Viergang, Radstand 2.100 mm, Wendekreis 11,0 m, Radaufhängung vorn: Kurbellenker, Drehstabfeder, Teleskopdämpfer, Radaufhängung hinten:
Pendelachse, Drehstabfeder, Teleskopdämpfer, Trommelbremsen v/h, Spindellenkung, Räder, 5.60 - 15, Länge 3.950 mm, Breite 1.660 mm, Höhe 1.300 mm, Leergewicht 860-880/885 kg + Fahrer(in), 145/160 km/h,
Bauzeit, 1955 - 1959
Zu den Daten: Wir haben der Übersicht halber, nur die 1300er und 1600er-Coupés aufgenommen. Es gibt noch einen 1300 S, zunächst nur im Cabrio, ab 1957 auch im Coupé, 8,2 : 1 verdichtet mit 88 Nm bei
3.600/min und 44 kW (60 PS) bei 5.500/min, 20 kg schwerer und 15 km/h schneller.
Ab 1957 gibt es für das Cabrio auch einen 1600 S, 8,5 : 1 verdichtet mit 117 Nm bei 3.700/min und 55 kW (75 PS) bei 5.000/min, im Leergewicht gegenüber dem 1.600er unverändert, aber 175 km/h schnell.
Den Speedster- und Convertible-D-Versionen ist ein eigenes Kapitel vorbehalten.
Das bedeutet, wir haben es hier mit dem noch weitgehend zum VW-Käfer ähnlichen Motor zu tun, die Möglichkeit zur Hubraumvergrößerung gegenüber diesem ausschließlich durch eine größere Bohrung
nutzend. Man erkennt ihn an dem Ölfilter und den zwei Vergasern links und rechts.
Der 356 A verfügt über eine einteilige, gebogene Windschutzscheibe. Hinter dem Lenkrad mit Hupenring ist links das Zündschloss und darunter der Hebel zur Handbremse angeordnet. Es gibt eine Scheiben-
Waschanlage mit Gummi-Fußpumpe. Der Blinker hat eine automatische Rückstellung.
Hinter den beiden vorderen Sitzen mit Liegesitz-Beschlägen gibt es noch zwei Notsitze, klappbar und dann als Gepäckraum nutzbar. Die Öffnungen neben den vorderen Blinkern taugen mit ihrer Größe und
Ausführung gut als Erkennung und Abgrenzung gegenüber den Modellen B und C.
1956 wird das längs geteilte durch das quergeteilte Getriebe ersetzt, was beim VW-Käfer erst 1960 erfolgt. Man darf annehmen, dass erst dann die volle (Sperr-) Synchronisation erreicht wurde. Die 1600er ab
1957 sind an dem durch die Hörner der Stoßstange geführten Auspuff erkennbar.
Statt einer Spindel- gibt es jetzt eine Einfinger-Lenkung. Es sind Sicherheitsgurte möglich. Alle Modelle ab 1957 erkennt man jetzt an den tropfenförmigen Rückleuchten. Das Cabrio erhält größere Rückfenster
und gegen Aufpreis ein Hardtop.
Der 1300er ist 1958 nicht mehr lieferbar, der verbleibende 1600er erhält eine Kupplung, deren Betätigungskräfte sich auch und gerade bei vollem Durchtreten kaum erhöhen, offensichtlich Fahrerinnen besser
angepasst. Der Ölumlauf wird verstärkt und thermostatisch geregelt.
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