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911 - 1969
911 T/E/S B-6, 1991 cm3, 80,0 mm * 66,0 mm, Kurbelwelle 8-fach gelagert, 8,6/9,1/9,9:1, Weber-Vergaser/mechanische Benzineinspritzung, HKZ-Zündung, OHC, Kipphebel,
Radialgebläse, Trockensumpf, 8 Liter, Spulenzündung, 157/175/181m 4200/4500/5200/min, 81/103/125 kW (110/140/170 PS) bei 5.800/6.500/6.800/min, Heckmotor, Hinterradantrieb, Sperrdifferenzial (optional), Manuell-
Fünfgang, halbautomatisches 4G-Getriebe (optional), Radstand 2.268 m, McPherson, Schräglenker, Drehstabfedern, Stabilisatoren (911 S), Zahnstange, Sicherheitslenksäule, (innenbelüftete) Scheibenbremse,
Feststellbremse Trommeln in hinteren Scheiben, selbsttragende Karosserie, Länge 4,163 m, Breite1,61 m, Höhe 1,32 m, 4,5/5,5/5,5-Zoll-Felgen, 61,5 Liter, 1.020/1.020/1.080 kg + Fahrer/in, 200/215/225 km/h, Modelljahr
1969, ab 19.500/21.645/27.000 DM.
Zu Beginn kurz die Einordnung, dass man ab dem Modelljahr 1969 von der B-Serie spricht. Aber bei einem Porsche interessiert doch besonders der Motor und da hat sich Entscheidendes getan. Es gibt 911er
mit Benzineinspritzung.
Nur noch der 911 T hat Vergaser und der 911 L wird durch den 911 E ersetzt. Durch allerdings leicht verschiedene Einspritzanlagen gewinnen beide, auch der 911 S, 7,4 kW (10 PS) hinzu. Es ist allerdings
eine mechanische Einspritzung von Bosch.
Die korrekte Bezeichnung ist 'Mechanische Doppelreihen-Benzin-Einspritzpumpe (MFI)', also nicht die bis dato bekannte Reihen-Einspritzpumpe, oben im Bild mit Antrieb über Zahnriemen von der linken
Nockenwelle.
Es gibt wie gewohnt sechs Pumpenelemente. Eine 3D-Nocke (Raumnocken) wird durch das Gaspedal um eine gewisse Gradzahl verdreht und bestimmt damit die Einspritzmenge gleichmäßig an allen
sechs Pumpenelementen. Synchron müssen damit die Drosselklappen bewegt werden.

Zusätzlich verschiebt ein Fliehkraftregler den Raumnocken axial und ändert damit die Einspritzmenge abhängig von der Drehzahl. Das tut er keineswegs, sondern die Kontur wird den Bedürfnissen des Motors
in jedem Drehzahlbereich angepasst.
| Das ist ein frühes Kennfeld erzeugt durch Mechanik. |
Noch andere Veränderungen machen das Modelljahr interessant. Man sagt diesem nach, dass es nur äußerlich noch ein 911er der A-Serie bleibt, vielleicht bis auf bauchigere Kotflügel wegen breiterer Reifen
und größerem Radstand (+57 mm) bei gleicher Wagenlänge.
In der Technik bleibt es noch bei zwei Litern Hubraum, aber Benzin-Einspritzung erzwingt eine Neuordnung der Motorenpalette. Gleichzeitig wurde das innere Gehäuse durch Magnesium-Druckguss leichter,
zusammen mit dem nach vorn gerückten Schwerpunkt fahrwerkstechnisch ein Fortschritt.
Aus einer Batterie werden zwei mit stärkerem Generator (770 W), die sich in die vordersten Ecken verteilen lassen. Aus den 1968 auf 5,5 Zoll gewachsenen Rädern werden jetzt 6 Zoll. Es gibt serienmäßig
selbstnivellierende hydropneumatische Federbeine, im T nur optional.
| Das waren jetzt nur die wichtigsten Änderungen . . . |
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