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  Physik - Entropie



Haben sich die Moleküle erst einmal über den gesamten Raum ausgebreitet, werden sie sich nie mehr in dem linken Teilraum versammeln.

Ehrlich gesagt, habe ich das Konzept der Entropie immer noch nicht restlos verstanden. Da gibt es Doktoren im Netz, die Entropie fast immer mit 'Maß für die Unordnung' erklären. Und diese Unordnung könne nicht anders als zu wachsen. Als wenn Eltern tatenlos zusehen würden, wie das/die Kinderzimmer immer chaotischer wird/werden. Erschwerend kommt noch hinzu, dass dann auch die weitere Entwicklung unerschütterlich feststeht.

Inzwischen bin ich aber etwas weiter, weil ich Entropie mit 'Anzahl von Möglichkeiten' gleichsetze. Das lässt sich schon glauben, dass diese um uns herum immer mehr werden. Ein gutes Beispiel wäre die Rückblende auf die Entstehung der Welt. Denn mit dem Urknall gab es wohl nur Wasserstoff und Helium. Stellen Sie sich das vor, alle Elemente des Periodensystems sind durch Kernfusion aus diesen beiden Elementen entstanden.

Jetzt lässt es sich viel leichter denken, dass die Möglichkeiten zunehmen. Was bedeutet das denn überhaupt? Es macht z.B. den Blick frei für die Zeit nach einer erfolgreich vollzogenen Energiewende. Haben Sie schon einmal überlegt, wie es danach sein wird, auch wenn wir alle hier es nicht mehr erleben? Greifen wir uns einmal einen besonderen Rohstoff heraus, Kupfer. Heute soll noch davon im Umlauf sein, was man auch schon zu Beginn der christlichen Zeitrechnung benutzt hat.

Aber es hat bestimmt auch Verluste gegeben. Setzen wir voraus, dass auf der Erde keine Masse wirklich verloren geht, dann schlummert Kupfer in kleinsten Dosen noch irgendwo in meist schon längst geschlossenen Deponien. Gehen wir einmal von einer einigermaßen guten Dokumentation aus oder, noch besser, von Verfahren, diese Kleinmengen aufzuspüren. Man könnte also solche Deponien ausbaggern und deren einzelne Stoffe wiederverwerten.

Bevor Sie sich an den Kopf fassen und bemerken, dass sich dies überhaupt nicht lohne, bedenken Sie bitte, es ist Energie im Überfluss vorhanden. Denn der Mensch hört bekanntlich nicht auf, wenn sein Grundbedarf an Energie zu 100 Prozent gedeckt ist. Und offenbar geht der Zustrom an Energie von der Sonne unvorstellbar weit über dieses Maß hinaus. Beispiel: Wenn es Sonnenkollektoren schon als Folie gibt, dann können hohe Straßenlaternen nicht nur im unteren Teil zu Ladestationen werden, sondern darüber mit solchen Folien beklebt und sogar unabhängig von Sonnenstand werden.

Deponiegold ausbeuten nahezu zum Nulltarif? Fehlt nur noch die Abnutzung der dazu nötigen Maschinen und die menschliche Arbeitskraft. Wobei es allerdings gelacht wäre, würde die künstliche Intelligenz bis dahin nicht so weit sein, Deponien (fast) ohne menschliches Zutun auszuheben und die Inhaltsstoffe zu trennen. Auch das Material neu zu bauender Maschinen müsste entsprechend günstiger werden, ebenso wie deren auch wieder automatische Herstellung.

Bleiben eigentlich 'nur' die Transportprobleme, die vermutlich bei jeglicher Weiterexistenz der Menschheit zu lösen sein werden. Aber auch hier gibt es interessante Möglichkeiten der Veränderung. Zuvor muss noch eben die Frage gestellt werden, was sich denn eigentlich im Weltraum befindet. Wikipedia antwortet darauf: '. . . neben Sternen und Staubwolken unter anderem auch Wasserstoff-Gas'. Kann es sein, dass da kein CO2 dabei ist?

Man mag es eigentlich kaum glauben, alles jemals erzeugte und nicht durch Photosynthese zurückverwandelte CO2 ist noch da. Es hat sich unglaublich weiträumig verteilt, könnte aber, entsprechende Technik und beinahe unbegrenzte Energie vorausgesetzt, komplett wieder in die Form z.B. nach seiner fossilen Gewinnung zurückverwandelt werden. Natürlich nur, wenn es in dieser Form benötigt würde. Vielleicht könnten dann sogar Teile der Erderwärmung rückgängig gemacht werden.

Natürlich ein naiver Gedanke, denn die Folgen sind schon längst über die Erdkugel hinweggezogen, u.a. die Polkappen geschmolzen und die Wüsten nach Norden gewandert. Und was sagt uns das alles? Ganz einfach: Wir sollten versuchen, den Zustand von 100 Prozent elektrischer Energieversorgung möglichst schnell zu erreichen. Und, dass für die Zukunft immer zuerst von elektrischer Energie auszugehen ist.

Hier ein schon mehrfach ausgeführter Gedanke: Eigentlich kommen die E-Autos noch zu früh, weil sich hier der Wirkungsgrad durch die Speicherung in Batterien gegenüber einem direkten Verbrauch um mindestens 20 Prozent verschlechtert. Aber auf breiter Front kommen werden sie, keine Frage. Und die Entropie wird immer größer, jetzt können Sie vielleicht ahnen, warum.







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