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ICE 3 (1)



Dieses Kapitel schließt an das vorige über die Baureihe E94 unmittelbar an, obwohl die Inhalte völlig verschieden sind. Es ging darum, dass es sich fast nicht mehr lohnt, komplizierte Gehäuse z.B. von Loks nachzubilden, weil die natürlich nur einmal gebraucht und im Internet oft ganz oder in Teilen günstiger zu haben sind.

Schon bei den Endstücken unseres ICE 3 ist es fraglich. Lohnend wird es erst, wenn mehrere Personen- oder Güterwagen bzw. Teile von langen Triebzügen benötigt werden. Aber so ein Zug hat nun einmal nur deren zwei. Und eins haben wir schon, wenn auch gläsern und ohne Windschutzscheibe.

Sie merken schon, wir sind schwach geworden, konnten bei dem Angebot oben nicht widerstehen, haben sogar den Festpreis genommen und nicht geboten aus Angst, das könnte uns jemand wegschnappen. 65 € einschließlich Versand für zwei Endstücke und den Bistro-Wagen. Geliefert wird hoffentlich schon morgen.

Ob Fahrgestelle unter den Endwagen sind, hat das ungeschickt formulierte Angebot gar nicht erst verraten. Das bleibt also noch ein Glücksspiel. Aber wenn Sie getippt haben, dass sowohl das Bistro wie auch das Bord Restaurant einen Motor haben, dann liegen Sie genau richtig.

Das Angebot munkelt etwas von einem kaputten Ritzel auf einer der Antriebsachsen, und verspricht, dann wäre der Zug komplett. Unglaublich, wenn das so stimmt. In der Tat, zeigen weiter Bilder ein demontiertes Drehgestell. Etwas verwunderlich, aber auch bei unserem ist nur eine der beiden Achsen angetrieben.

Und dann ging die Jagd nach dem möglichen Hersteller los. Zum Glück haben wir ja im Moment noch drei ICEs zum Vergleich. Es stellte sich z.B. an den Drehgestellen und dem Innenbild des Bistro-Wagens eine sehr große Ähnlichkeit mit unserem ICE heraus. Auch wenn wir das Ritzel nicht reparieren können, ist der Kauf eine tolle Bereicherung.

Stellen Sie sich vor, wir haben für unsere fünf Waggons einschließlich Motorwagen 111 € incl. Versand bezahlt. Zusammen mit dem jetzigen Kauf wären das dann 176 € für einen achtteiligen ICE ohne Fehl und Tadel. Es ist sogar ein Decoder dabei, aber hier vermuten wir einen Defekt.

Und wenn wir die Sache mit dem Ritzel doch irgendwie regeln können, hätten wir sogar einen ICE 3 mit zwei Motoren. Die sehen sich verteufelt ähnlich, so dass sie mit der gleichen Spannung wunderbar harmonieren könnten. Was würde so etwas wohl kosten, wenn es das überhaupt gäbe?

Im Verbund mit diesem Kauf sind wir übrigens noch stärker der Meinung, auch die beiden verbliebenen Wendeln abzuschaffen und durch lange steigende Graden zu ersetzen. Unser achtteiliger ICE würde von den geplanten Wendeln glatte zwei Umdrehungen in Anspruch nehmen.

Ja, Sie hätten recht, wenn Sie sagen würden, wir hätten unsere Idee vom 3D-Druck der Endwagen verraten. Aber schauen Sie sich die Kapitel 3D-CAD 4 und 5 im Buch Modellbau 6 an und damit die Versuche, uns zunächst nur der Form der Waggons zu nähern, dann können Sie die Schwierigkeiten bei der Formung der Endwagen ein wenig verstehen.

Die Aufgabe hat sich als zu schwierig für uns Laien auf dem Gebiet des 3D-CADs erwiesen. Aber keine Sorge, die in den beiden Kapiteln beschriebenen Techniken haben wir nicht umsonst gelernt, denn immerhin gibt es ja noch den nur vierteiligen ICE 2 von Fleischmann, der noch jede Menge Waggons brauchen kann.

Auf den 3D-Drucker warten noch andere Herausforderungen als nur der bisher gelieferte Straßenbau. Wir denken nämlich heftig über die vielen Fahrzeuge nach, die wir uns nur mit sehr billigen Motoren und alles andere im Selbstbau leisten können. Heute ist gerade das erste Filament eingetroffen, aus dem man angeblich Gummireifen machen kann.







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