Suche

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z




Formeln
Alle Tests
Buchladen
 F7 F9



Car System 2



Wir haben berichtet, dass wir unsere selbstgebaute Straße durch ein kleines Oval mit Faller-AMS-Straße ersetzt haben. Die Erfolge dort waren so ermutigend, dass wir inzwischen wieder unsere alte Straßenführung auch um den Bahnhof herum haben, aber eben mit dem neuen System.

Das muss man sich einmal vorstellen: Unser Buschassis mit Gewichten rennt, egal ob Innen- oder Außenbahn mit einem Affenzahn auch um die Kurven, nicht ganz zuverlässig zwar, aber auch mit voll aufgedrehtem Trix-1A-Trafo. Wir hatten schon Angst, das könnte für den Motor zu viel sein.

Leider waren von den 45°-Bögen mit großem Radius nur 11 dabei. 12 hätten wir bei 8 für die Bögen an den Enden des Ovals und 4 für die Umgehung des Bahnhofs gebraucht. Deshalb mussten wir am Bahnhof selbst zwei 45°-Bögen mit kurzem Radius einsetzen.

Der Bus verkraftet auch diese Engstelle gut, offenbart aber ein Problem, nämlich dass er auf der Innenbahn fahrend mit seinem vorderen und hinteren Überhang in die Außenbahn hineinragt. So klappt das jedenfalls nicht mit zwei Bussen, die auf zwei Spuren an jeder beliebigen Stelle einander begegnen können.

Wenn man den Bus so flitzen sieht, kommt natürlich sofort der Gedanke eines möglichen Wettrennens auf, wenn die Kids beim nächsten mal wieder hier zu Gast sind. Ja, notfalls dann eben mit Bussen, wenn wir so rasch wie möglich den zweiten Bus fertigstellen. Die Teile dafür sind jedenfalls vorhanden. Aber wenn sie nicht überall aneinander vorbeikommen?

Kurz abschweifen: Oben sehen Sie die Unterseite einer Abzweigung von Faller, und die nicht schaltbare Seite rechts. Der schaltbare Teil ist überhaupt nicht zu gebrauchen, weil hier zwischen zwei Nuten hin- und hergeschaltet wird. Also nehmen wir uns gedanklich die andere Seite vor.

Der Zusammenhang zu unserem Problem mit den Überhängen bei Bussen wird sofort deutlich, wenn wir aus alledem den Schluss ziehen, dass wir irgendwann wieder selbst konstruieren und bauen müssen. Ob das nun zuerst eine auch für unser System schaltbare Weiche wird oder ein von zwei Bussen im Gegenverkehr fahrbares Kurvenstück, egal.

Bei den Kurvenstücken mit großem Radius scheint es einfach zu sein. Die Busse kommen aneinander vorbei, wenn wir die Stromzuführung ein wenig mehr nach außen verschieben. Problem hierbei, wir brauchen je ein gerades Stück, was die Verlegung der Außenschiene vor- und nachbereitet, denn dann müssen auch die Steckkontakte entsprechend verlegt werden.

Da die Innenschiene nicht weiter nach innen rücken kann, weil der Bus so gerade nicht abrutscht, könnte dann aber ein Bogen nicht direkt in einen Gegenbogen übergehen. Langfristig sehen wir schon die Notwendigkeit, nicht nur Bögen, sondern auch Geraden mit einem größeren Abstand zwischen beiden Fahrbahnen selbst drucken zu müssen.

Denn auf Stadtbusse wollen wir mit unserer zukünftigen Anlage auf keinen Fall verzichten. Und die haben nun mal vorne Platz für eine Doppeltür, also einen langen Überhang. Außerdem werden die Lenkschleifer so auf angenehme Weise verdeckt. Später wollen wir dann noch Versuche mit kürzeren Schleifern z.B. für Pkw fahren.

Und warum ist oben die Weiche abgebildet? Na klar, ohne Weichen geht es nicht. Immerhin muss der Stadtbus in eine Bucht einfahren, damit der übrige Verkehr dran vorbei rollen kann. Wie aber diese konstruieren? Im Klartext auch dieses Teil völlig neu konstruieren, z.B. insgesamt stärker längen.

Wir haben so eine Hin- und Rückweiche mit einspuriger zusätzlicher Fahrstraße zunächst über Ebay bestellt, um einmal erkunden zu können, wie wir die Fahrt unseres Prototyps beeinflussen können. Ganz konkrete Versuche dazu sind geplant, sollen aber an dieser Stelle noch nicht verraten werden.







Sidemap - Technik Impressum E-Mail Datenschutz Sidemap - Hersteller