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Baureihe E 94




Ganz im Anfang wollten wir das 'Deutsche Krokodil' selbst bauen. Kann doch kein Problem sein. Wir nehmen einfach den Unterbau zweier dreiachsiger kleiner Dampfloks, von denen wir genug haben und setzen diese so zusammen, dass der Motor sich jeweils im Mittelteil befindet.

Dann hätten wir eine E94 mit sogar sechs angetriebenen Achsen. Dann wurden uns bei Ebay nacheinander das Mittelteil ohne Dach und die beiden Endstücke angeboten, das Ganze für deutlich unter 20 €, ersteres musste allein noch geklebt werden.

Ist inzwischen geschehen und hält. Erst dann haben wir richtig realisiert, dass die Achsen in den Drehgestellen verschiedene Abstände haben. Und dann kommt da noch ein supergünstiges Angebot für eine sehr gut erhaltene Lok, die wir für 75 € einschließlich Versand ersteigern konnten.

Das war tatsächlich beinahe unser äußerstes Angebot, aber bisweilen hat man einfach Glück. Das Problem: Immer mehr macht einem Ebay mit solchen Schnäppchen die Projekte kaputt. Was fangen wir jetzt mit den Teilen für die Gehäuse an?

Natürlich bauen wir trotzdem noch ein Krokodil auf und mit unseren neusten Forschungen, siehe das Kapitel 'Selbstbau Universallok' können wir jetzt auch die ungleichen Radstände nachbilden. Aber ob wir es schaffen, dieses wunderschöne Stück hier danach zu verkaufen?


Das große Vorbild stammt, wie die Daten oben angeben, noch aus der Vorkriegszeit. Wir nähern uns also langsam dem Ursprung der E-Loks und hoffen dabei noch bis in die Zeit der bayerischen Staatsbahnen zu kommen. Die E94 stammt von der etwas kürzeren E93 ab, ist aber deutlich stärker und schneller.

Beide haben als Vorläuferin die E95, die zwar auch zwei mal drei Achsen hat, aber mit je einer Laufachse vorn und hinten völlig anders aussieht. Letztere konnte man sich hier sparen, weil man das Gewicht um über 20 Tonnen reduzieren konnte. Trotzdem sind das gegenüber heutigen E-Loks immer noch ca. 35 Tonnen zusätzlich.

Also drei Achsen je Drehgestell und zulässige Achslast wird eingehalten. Später gab es in einem Teil der Baureihe noch mehr Leistung mit maximal 100 km/h, alles um neben dem Personen- auch den Güterverkehr in den deutschen Mittelgebirgen bewältigen zu können.

Der Dienst dieser Baureihe endete in der Bundesrepublik in den 80er und in Österreich Mitte der 90er Jahre. Zuletzt hielt sich die E94 noch am Fuß von Steigungen auf, um ggfls. schwere Güterzüge den Berg hinauf zu schieben. Sie hielt dafür an ihrem hinteren Ende rote Kappen für ihre Stirnlampen parat.










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