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Virtueller Hintergrund



Wenn man so ein Buch schreibt, dann entsteht jedenfalls nach unserer Vorstellung eine bunte Mischung aus direkt realisierbaren Ideen und solchen für eine spätere Zeit. Das liegt auch daran, dass man die Entstehung von Ideen schlecht steuern kann, wir jedenfalls.

Sie ahnen es vielleicht schon, nach der Hektik, ein Teil eines neuwertigen Waggons als Laien in 3D-CAD zu zeichnen, in 3D zu drucken und dann noch rechtzeitig zum Verkauf fertig haben zu müssen, hier ein Vorschlag, der sich bestimmt nicht so schnell realisieren lässt.

Wir haben das obige Programm schon in unserem Buch 'Modellbau 1' vorgestellt. Es ist die wohl für Europa bekannteste Software zur Erstellung einer kompletten Eisenbahnanlage im Computer. Wenn hier von einem Neubau die Rede ist, dann geht es nicht um Meter, sondern um Kilometer.

Oft genug versucht da jemand, irgendeinen existierenden Bahnhof nachzubauen. Es gibt Bilder von einem solchen des Hauptbahnhofs Freiburg. Und nicht nur das. Durch Mitfahrt zu weiteren Bahnhöfen ist der ziemlich naturgetreue Bau einer Strecke möglich, sogar mit einigermaßen realistischer Landschaft drumherum.

Und was hat das mit unserem ziemlich realen Bau einer Modellbahn zu tun, von dem bisher eigentlich nur die beiden Schattenbahnhöfe und eine Idee einer Haltestelle für die U-Bahn existieren? Ganz einfach, wir sind dabei, uns Gedanken über die erste Hauptebene zu machen.

Und da soll die neue Idee vom virtuellen Hintergrund mit einbezogen werden. Wenn wir also den Hauptbahnhof mit drei Gleisen in jede Fahrtrichtung, eines davon jeweils als Schiene ohne Bahnsteig vorstellen, dann soll der an der einen Seite nach einer Kurve unbedingt in einem Berg münden.

Für das Publikum soll der Eindruck erweckt werden, der Zug verschwinde in der Wand hinter der Anlage. Und genau an dieser Wand sollen sich dann entweder ein größerer Bildschirm oder zwei oder mehr befinden. Bitte bedenken Sie an dieser Stelle, dass die ganze Anlage bei Bedarf über ein komplettes Programm bedient werden soll.

Also müsste es möglich sein, den Zug dann auf dem entsprechenden Bildschirm nach der Durchquerung des Berges weiter in die Ferne fahren zu sehen, natürlich virtuell, aber vom gleichen Computer gesteuert. Der reale Zug könnte durch diesen gestoppt werden oder weiterfahren, wenn er erst in einer gewissen Entfernung auftaucht.

Im virtuellen Zug könnte sogar die Perspektive gewechselt werden. Man würde dort z.B. in den Führerstand wechseln. Idealerweise könnte auch ein Zug entgegenkommen, der dann in der Anlage wiederum real auftaucht. Unglaublich viel wäre möglich, vor allem als Lösung des Problems, dass die Bahnhöfe einer realen Anlage immer so unnatürlich nahe beieinander liegen.

Aber wir müssen Sie warnen, denn nach den relativ geringen Gestehungskosten für das Programm muss das rollende Material jeweils dazu geordert werden, oft sogar auf eine bestimmte Version bezogen. Im Vorfeld wären also die Zusatzkosten zu klären und die Frage, ob es zu den realen Zügen die passenden Modelle gibt.

Wenn Sie besonders übermütig sind, können Sie auch selbst fahrende Modelle konstruieren, brauchen aber einen von der Fa. Trend käuflichen Schlüssel, um die auf Ihrer Anlage betreiben zu können. Theoretisch wäre dann auch ein Verkauf mit allerdings im Vergleich zu den Arbeitsstunden allzu sehr bescheidenen Salär möglich.

Es gibt natürlich noch andere Simulatoren, berühmt z.B. Trainz A New Era aus USA, bei denen es auch deutsche Züge und Landschaften gibt, aber einen gewissen Obolus wird man auch da leisten müssen. Schließlich muss das Programm ja weiterentwickelt werden. Auch ist sogar der Kauf von Teilanlagen möglich (siehe oben).

Noch verrückter: Mit Creo kann man nicht nur 3D-zeichnen, sondern auch kleine Filme aufnehmen, z.B. wie ein Zug in der Unendlichkeit verschwindet und evtl. gleichzeitig ein anderer auf dem Nachbargleis erscheint.


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