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Sind so viele Bücher sinnvoll? (3)



Ohne Vitrinen hoffen wir auszukommen. Alles rollende Material steht fahrbereit auf oder in der Anlage, wenn es gut läuft, mehr als 70 Züge. Einer ist besonders für eine lange nicht betriebene Anlage geeignet, hat neben dem Reinigungswagen unzählige Schienen-Stromabnehmer.

Dazu gehört ein neues System selbstgebauter elektrischer Magnetkupplungen. Jeder Waggon passt dann an jeden Zug, auf graden Strecken sogar von Kinderhand zu bedienen. Ein- und ausschaltbare Beleuchtung könnte an Personenzügen zum Standard werden.

Und entweder durchgeschleift oder mit Lokdecoder am letzten Güter-Waggon ist sogar ein Schlusslicht möglich. Dies kann auch zusammen mit der Führerstandsbeleuchtung vor der Abfahrt des Zuges eingeschaltet werden, sogar mit einer Mobilestation 2 von Märklin.

Eine teure Central Station wird nicht benötigt. Lieber direkt auf den PC zugreifen. Dort auch schon Möglichkeiten der eigenen Programmierung oder durch KI ausprobiert. Sogar der Lauf von Zügen und die Stellung von Signalen wurde sichtbar gemacht.

Und dann die etwas andere Oberleitung. Klar, zunächst kommt das auf die Anlage, was wir noch an Material haben. Aber da sie außer Funktion ist, geht es mit Plastik-Verbund aus dem 3D-Drucker weiter, z.T. sogar abnehmbar, z.B. komplett in zwei oder drei Teilen im Bahnhof (Bild oben).

Im Übrigen ist da noch die andere Steuerung der Weichen. Die Elektromagneten bleiben dran, aber betätigt werden sie durch Stellmotoren mit nur einer einzigen Steuerleitung, alle zusammen über nur zwei Arduino Mega.

Und der neue Standard von Abständen der Gleise. Durch Verlegung der Weichen in die Kurven ist es mit herkömmlichem Schienenmaterial möglich, z.B. in (Schatten-) Bahnhöfen engste Abstände einzuhalten. Das spart Platz für mehr Gleise oder ausgiebigere Gestaltung der Präsentationsebene.

Auch so eine Idee, diese vielen engen Gleise in leichter Steigung für eventuelle Bergungen möglichst nah an den Rand der Anlage zu verlegen, sie einzeln abschalten zu können, um alle anderen Züge vorher ausfahren lassen zu können, alles mit Blick auf die praktische Nutzung später.

Dann das Problem möglicher Entvölkerung nachts. Wir bauen Magnorail mit dem 3D-Drucker nach und verschieben damit Fahrgäste nachts vom Bahnsteig in das Gebirge nebenan. Dort ist dann auch Platz für den Motor, denn die Platte sollte nicht durchbohrt werden.

Allein wie wir die ganze Anlage bauen, hat schon Seltenheitswert. Keine überdimensionierten Holzstempel, Metallgerüst mit billig erworbenen Resten von Laminat überall, was sehr sanfte Übergänge zwischen unterschiedlichen Steigungen ermöglicht, Ausnutzung fast aller Freiräume.

Den Bahnhof nach hinten zu verlegen, nur noch höchstens ein Viertel von ihm darzustellen (entsprechendes Relief) und den Rest im Hintergrund abzubilden, so dass der Eindruck eines vollständigen Gebäudes entsteht, ergibt unglaublich viel Ersparnis von Platz auf der Präsentationsebene.

Von der vermutlich auch wieder vom Üblichen abweichenden Ausgestaltung des sichtbaren Teils der Anlage einschließlich Straßenverkehr haben wir jetzt noch gar nicht gesprochen, einschließlich der Elektronik zur Ansteuerung der Züge, U-Bahn und der Autos.

Sind Sie noch immer der Meinung, das hätte auch in ein oder zwei Bücher gepasst?







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