Sind so viele Bücher sinnvoll? (2)

| Weihnachten vielleicht günstiger! |
Vielleicht sollten wir die Frage einmal nicht von der Notwendigkeit, sondern vom Inhalt her angehen. Wenn nicht viel passiert wäre, zu viele Lückenfüller drin wären, dann müssten auch wir uns zu einem
vernichtenden Urteil herantasten.
Natürlich tun wir das nicht, deshalb hier einigermaßen chronologisch. Die Grundidee war, eine alte Eisenbahn, entweder von Vater bzw. Großvater ererbt oder früher einmal selbst betrieben, aus dem Keller zu
holen und zu entstauben.
Sie sollte wieder auferstehen, aber unbedingt auf einen neueren Stand der Digitalelektronik gebracht werden. Was nicht gebraucht wurde, kam weg. So wurde Märklins Dreileiter-System verworfen, allerdings
waren nun eventuell vorhandene alte M-Gleise obsolet.
Schon früh war deshalb Ebay ein Thema, nicht nur zum Kauf besonders günstiger Komponenten, sondern auch zum Verkauf, eben z.B. jener M-Gleise und Weichen. Trix Express eignete sich ebenfalls nicht
unbedingt zum Sprung in die Neuzeit.
Aber im Gegensatz zu Märklin konnten die alten Gleise hier bleiben, in Schattenbahnhöfen sogar deren Mittelleiter. Sie sind im Gegensatz zum M-Gleis von Märklin viel leichter umzubauen, Weichen vielleicht
ohne Funktion und Änderung als Ausfahrweichen nutzbar.
Hier stören die breiten Spurkränze an den Rädern. An den Weichen lässt sich das vielleicht noch ändern, aber für das rollende Material sind wohl zumindest die Räder auszutauschen. Wir haben das durch die
Anschaffung einer Drehmaschine verhindern wollen, bisher vergeblich.
Jawohl, auch die Misserfolge werden protokolliert, sehr wichtig, damit Nachahmer rechtzeitig gewarnt werden. So ist es auch mit unserem 3D-Drucker, der bisher noch nicht in vollem Umfang das getan hat,
was wir eigentlich von ihm erwartet hatten.
Zusätzlich haben wir uns endlich im Buch 'Modellbau 11' dazu durchgerungen, eine Anleitung für Leute zu geben, die mit dem Modellbau beginnen wollen, dabei aber nicht an der Digitalisierung vorbei
investieren sollten. Wie immer, das Ganze möglichst kostengünstig (Bild oben).
Grundsatz ist das sparsame Wirtschaften. Für Anfänger heißt das, nichts kaufen, was man irgendwann wegen technischer Inkompatibilität entsorgen muss. Gleichzeitig so bauen, dass Erben die Möglichkeit
haben auch einzeln und mit höherem Gewinn zu verkaufen.
Ob das aber auch mit unseren selbst entwickelten Lokdecodern geht? Wir brauchen wirklich sehr viele davon und da ist der sehr geringe Preis schon wichtig. Außerdem soll er am Ende auch mit einer
Mobile Station 2 zusammenarbeiten, das könnte ein Anreiz sein.
So viel wie möglich mehrfach einsetzen, so dieses System auch für den Straßenverkehr, in den wir nun wirklich schon sehr viel Entwicklungsarbeit gesteckt haben. Hinzu ist noch eine selbst entwickelte
moderne Straßenbahn geplant, die auch als U-Bahn im Netz der Eisenbahn fahren kann.
Damit wären wir beim Gleisplan, ebenfalls mit viel Denk- und Planungsarbeit verbunden. Unglaublich, was wir alles auf dieser doch noch einigermaßen kompakten Bahn unterbringen werden. Und keine Platz
fressenden Wendeln weit und breit, Steigungen hauptsächlich auf den Graden realisiert.

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