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Planung 1



Ist es wirklich so, dass Leute sich ein gebrauchtes Haus leisten und dafür in aller Regel Kredite aufnehmen, offensichtlich nicht die Zinsleistung und Tilgung mit ihrer vorher bezahlten Miete vergleichen? Wir tippen erst einmal, sie zahlen etwas drauf.

Aber in the long run werden sie wohl erwarten, dass sich so ein Kraftakt doch lohnt. Wenn der Staat also dafür plädiert, dass man sich vermehrt auch um private Altersvorsorge kümmern soll, dann ist das sicher einer der am meisten gangbaren Wege.

So weit, so gut. Auf völliges Unverständnis stößt aber bei uns, dass man dann gleich auch noch mit der Hilfe von Architekten/innen hingeht und Veränderungspläne nicht nur schmiedet, sondern auch noch ernsthaft durchführt und finanziert.

Es gibt die Hilfe von Architekten/innen, die inzwischen schon im Internet mit dem Hinweis werben, dass die Auftragsflut für die Erstellung von Bauanträgen für normale Architekten/innen zu groß und deshalb nicht mehr zu leisten sei.

Jetzt wollen wir die finanzielle Seite von ohnehin stark belasteten Familien außer Acht lassen. Wir überlegen, wie wir im Leben schon zwei Mal ein, im ersten Fall sogar ein sehr gebrauchtes Haus gekauft haben und wie wir damit umgegangen sind.

Ganz klar, wir sind da erst einmal eingezogen. Hauptsache die Toilette funktionierte und entweder eine Dusche oder, in unserem Fall, eine Badewanne war vorhanden oder schnell realisierbar. Jetzt werden wir nicht nur auf unsere Sparsamkeit abheben.

Obwohl das berechtigt wäre, denn Zinsen samt Tilgung können arg weh tun. Nein, wir wollen auf die Gestaltung unseres neuen (alten) Hauses kommen, denn kein Mensch kann ein Haus sehen und sofort sagen, was er/sie für die Nutzung die nächsten 30 Jahre alles braucht.

So ist es übrigens auch mit Neubauten. Schauen Sie sich einmal die Heerscharen von Leuten an, die Veränderungen an ihrem neuen Haus vornehmen lassen, das sie gerade erst oder zumindest vor nicht allzu langer Zeit bezogen haben.

Aber das hat doch richtig Geld gekostet, nicht nur die Veränderung, sondern auch die Beseitigung von ursprünglich Vorhandenem. Wir haben sogar bemerkt, dass sich unsere Wünsche sogar noch während des Umbaus leicht verändert haben.

Nach dieser sehr langen Einleitung kommen wir jetzt zu unserem eigentlichen Thema, nämlich sich eine Modellbahn bauen und in einen Raum im Keller oder unter dem Dach aufstellen zu lassen. Zugegeben, es ist auch das Thema im Modellbau, an dem wir uns am meisten reiben.

Wir könnten sozusagen Romane darüber schreiben, was dann alles verlorengeht. Nun gut, es ist nicht so wie beim Umbau, wo man jeden durch eigene Kraft neu hinzugewonnenen Raum begrüßt. Wir haben das zur Steigerung der Freude oft auch mit Weihnachten zusammengebracht.

Natürlich steht der Stolz auf das selbst Geschaffene im Vordergrund. Aber es ist auch der Glaube an die eigene Idee. Endlich einmal nicht sich von der Industrie oder Werbung vorschreiben zu lassen, wie etwas für den persönlichen Gebrauch auszusehen hat.







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