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Es hört einfach nicht auf . . . (1)



Schauen Sie sich das an, eine Ansammlung von Winkeleisen, zumeist erworben, um sie für unsere Modellbahn zu verwenden. Und jetzt besteht sie nur noch aus einem kleinen Rechteck mit vier Rollen darunter. Eigentlich ein eher trauriger Anblick.

Und was das Schlimmste ist, solange wir nicht mit dem Aufbau der Anlage neu beginnen, stellt sich eine Idee nach der anderen ein. Das Gehirn hat die Tendenz, leere Räume zu füllen, genau wie die Natur, die auch kein Fleckchen Erde unbegrünt lässt.

Und dann entsteht eben Notwendiges, wie der Ausbau eines Schattenbahnhofs für unseren Straßenverkehr und eher Überflüssiges, wie die eventuelle Erweiterung der Lokalbahn über den kleinen Bahnhof und eine weitere Brücke zur anderen hinteren Ecke unserer Anlage.

Aber gerade der letzte Gedanke hat dann doch wieder eine kleine Revolution ausgelöst. Wie wäre es, wenn wir gerade nicht mit dem Stahlgerüst für die Anlage beginnen würden, um ein weiteres Rechteck in Tischhöhe zu errichten?

Vermutlich z.T. jedenfalls völlig unnötig, denn an beiden Längsseiten der Anlage laufen vier Ebenen unten, dann die Präsentationsebene und z.B. auf der Vorderseite noch drei vorbei, allesamt dafür sorgend, dass die Anlage von den kurzen Seiten her nicht auseinanderfällt.

Und so, wie wir die Schattenbahnhöfe und die ständig umlaufenden Gleise darüber ausgestalten wollen, kann sie das auch von den langen Seiten her nicht. Das heißt im Grundsatz, wird brauchen nur Stabilisierung in die Höhen hinein.

Einfach mal so angedacht wäre das, möglichst viele Ebenen bauen und an einem provisorischen Gerüst befestigen. Endgültig könnten das dann schon genügend lange Winkeleisen an den vier Ecken sein, die wir nachher nur noch verkleiden müssten.

Aber Vorsicht, die kommen nicht an die Stellen, wo sich die Rollen befinden, an einem Rechteck 2,5 m x 1,75 m. Sie bilden, nur durch die dann schon realisierten Ebenen gehalten, ein Rechteck von 4,4 m x 1,75 m, hängen im Prinzip in der Luft.

Lassen Sie uns diese anfangs durch kleine Klötzchen von mindestens 10 cm Höhe abstützen und an den Ecken jeder neu hinzukommenden Ebene. Die Klötzchen wegnehmen können wir dann, wenn wir diese Eckleisten zusätzlich mit den Ecken des untersten Quadrats verbunden haben.

Bei den Verbindungen ordentlich gearbeitet, müsste das eigentlich halten. Die Frage ist, welche Weiten die ausschließlich aus Laminat bestehenden Ebenen dann noch überspannen müssen. Nach außen hin sind das jedenfalls jeweils 90 cm, in der Mitte 2,5 m.

Das ist natürlich ein Missverhältnis. Wir werden sehen, ob wir hier nicht durch zwei zusätzliche Stützen auf 83 cm oder nur eine auf 1,25 m kommen, immer auch mit der Idee, eventuell in den Schattenbahnhöfen havarierte Züge gut bergen zu können.

Innen würden wir dann noch einmal vier senkrechte Winkeleisen an dem untersten Rechteck direkt anbringen, aber auf der Vorderseite nur bis zum obersten Schattenbahnhof hochziehen. Sie werden noch merken, warum wir den Platz darüber brauchen.

Am Ende besteht die ganze Anlage nur aus meist leicht schrägen Ebenen aus Lamellenparkett und senkrechten Winkelprofilen, ergänzt durch leichte Flacheisen ebenfalls senkrecht oder in einem Winkel von etwa 45°.

Im zweiten Teil wird das Konzept noch einmal mit Zeichnung erläutert.







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