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Abwarten bringt neue Idee 3



Sie möchten (hoffentlich) gerne wissen, wie bei uns eine Idee entsteht? Im Kapitel 'Abwarten bringt neue Idee 2' ist ja bekanntlich die Revolution ausgeblieben. Hier der Versuch einer Lösung des Knotens und gleichzeitig, wie wir darauf gekommen sind.

Anlass war die Eintönigkeit, die auf dem großen Rundkurs drohte. Obwohl wir schon einen Schattenbahnhof konzipiert hatten, konnten wir mit dem nur eine Spur bedienen. Um auf die andere frei wechseln zu können, bedurfte es eines viel zu großen Kreises.

Man denkt und denkt usw. Schließlich bleibt als einzige Lösung, wieder eine Verbindung in der Mitte einzuführen, diesmal allerdings nicht unter dem Bahnhof herkommend, sondern mit zwei T-Kreuzungen. Dann kann jedes Fahrzeug von einer in die Gegenrichtung wechseln.

Wie immer, man denkt sich etwas Neues aus, aber irgendwann kommen die Konsequenzen hoch: Was tun wir mit der Einbahnstraße? Wir waren so froh, dass diese sich über den ganzen Innenraum des Straßenovals würde ausbreiten können.

Jetzt muss zwei Mal die Hauptstraße durchquert werden. Drüber oder drunter nimmt noch mehr Bauraum in Anspruch. Aber es ist kein Platz mehr für eine weitere Kreuzung. Schließlich sollen sich die Autos ja auch noch vor den Ampeln der T-Kreuzungen stauen können.

Dann kamen die eher kruden Gedanken, nämlich die T-Kreuzungen auch noch für den Übergang der Einbahnstraße nutzen zu können, gewissermaßen zwei etwas erweiterte T-Kreuzungen. Und siehe da, von diesem Gedankengang zu unserem nächsten war es nur ein kurzer Weg.

Ob Sie den jetzt mit uns als Revolution betrachten, oder eher cool bleiben, ist Ihnen überlassen. Wir jedenfalls sind schon dabei zu prüfen, ob nicht beide Systeme doch in einer Straße miteinander vereinigt werden, also die Autos für die Pucket-Leiste auch über die normale Straße fahren zu lassen.

Natürlich geht das nicht, wenn wir bei den nur verkleideten Schienen bleiben. Wir müssen wieder dazu übergehen, einzelne Schienen in fertig gedruckte Straßen einzuziehen, diesmal sogar mit einem sehr geringen und präzisen Überstand.

Schließlich sollen normale Straßenfahrzeuge die Schienen problemlos überfahren bzw. kreuzen können. Allerdings haben wir vor die Anzahl der Schienen zu verdoppeln, was der Spurführung und den Stromkontakten zugutekommen dürfte.

Das wäre dann auch eine breite Basis für die normalen Fahrzeuge. Die könnten immer noch, z.B. als Lkws mit Eisenbahnrädern und von außen angedeuteten Rädern fahren, oder als Pkw mit schmälerer Spurweite und Schleifern an der Vorderachse.

Und da, wo keine Straßenbahn mitfährt, gehen die Schienen in die Pucket-Punkte über, damit wir uns die Arbeit damit nicht umsonst gemacht haben. Die Verbindungen in der Mitte werden durch T- Kreuzungen oder einfache Ab- und Zufahrten mit Einbahnstraßen ersetzt.

Jedes Auto kann jede Richtung einschlagen, nur die Straßenbahnen nicht, aber die sind ohnehin vorn und hinten gleich und es wird mindestens zwei gleiche auf der Anlage geben. Außerdem fahren Sie ja auch noch zum S- und zum lokalen Bahnhof.

Von beiden kehren sie im Prinzip rückwärts zurück. Es sollen also zwei zusätzliche 1 mm breite Schienen den Lauf eines Spurkranzes nach innen begrenzen, Außenabstand 13 mm, Innenabstand 11 mm. Die Pucket-Leisten werden auf diese beiden Schienen angepasst.







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