Abwarten bringt neue Idee 2

In 'Abwarten bringt neue Idee 1' deutete es sich schon an, dass sich hier noch einmal eine kleine Revolution abzeichnen werde. Bitte ersparen Sie uns die Gründe, wir wollen gleich zur Sache kommen. Am
Ende werden Sie die Gründe besser verstehen.
Wir sind immer gut beraten gewesen, unsere Ideen mit Maßen zu vervollkommnen. Bisweilen kam dabei sogar heraus, dass es so wie gedacht einfach nicht geht. Also los, welche Maße können wir denn
heute schon einmal versuchen festzulegen.
Legen wir einmal den Referenzpunkt auf die Präsentationsebene und zwar ganz nach rechts und dort in die Mitte der Breite. Von hier aus geht es dann zunächst in die Tiefe. Nach 12 cm sind die Strecke
abwärts und der erste Schattenbahnhof passiert.
Weitere 12 cm und die Schattenbahnhöfe 2 und 3 wurden durchquert, dann die Nummern 4 und 5 und schließlich die 6 mit Spitzkehre. Das wären dann 4 mal 12 gleich 48 cm tiefer der Boden für die unterste
Ebene, viel zu wenig, wenn wir die Höhe wirklich nutzen wollen.
Da haben wir schon die erste Veränderung, denn bei 74 cm Höhe für den Referenzpunkt können wir glatt 8 cm nehmen. Das macht 64 cm und lässt gerade noch Platz für die Rollen. Allerdings wird damit auch
die Steigung für die Züge größer.
Wir lösen das ein wenig auf, indem wir jetzt doch die Steigung mit in die Viertelkreise hineinnehmen. Mit unserem Lamellenparkett ist das gut möglich. Der enorme Vorteil ist, dass wir für die Züge im
Schattenbahnhof jetzt viel mehr Höhe haben.
Es sind zwar wohl die vollen 16 cm, denn wir müssen jeweils die Dicke des Holzes und die Höhe der Schienen abziehen. Aber die Bergung von havarierten Zügen ist jetzt viel leichter. Anders herum könnte
man sogar noch einen Schattenbahnhof mehr vorsehen.
Gehen wir von ca. 5 m Gleislänge pro Seite aus, dann sind das 1,6 Prozent Steigung. Das müssen dann eben auch lange Güterzüge abkönnen. Nun ist die Festlegung einer neuen Detailhöhe noch keine
Revolution und einen Schattenbahnhof für den Straßenverkehr haben wir damit immer noch nicht.
Aber da gibt es doch schon eine Steigungsstrecke aus den Schattenbahnhöfen von der Eisenbahn. Was wäre, wir würden eine einspurige Straße von innen danebenlegen. Die könnte dann so ungefähr am
Referenzpunkt mit der normalen Straße vereinigt werden.
Übrigens ein riesiger Vorteil, denn hier wäre auch noch eine über die rechte Spur hinweg auf die linke nötig. Und die ist kaum noch zu kaschieren. Zu viele einzelne Teile aus Moosgummi wären nötig, deshalb
ist es gut, dass sie in dieser Ecke unter das Gebirge fallen, wo sie gar keine Abdeckung brauchen.
Um aber alle Teile der Straße befahren zu können, ist links vom Bahnhof noch ein Kreisel nötig, der so, wie er hier eingezeichnet ist, noch nicht einmal funktioniert. Denn der kleinstmögliche Radius unserer
Gleise ist deutlich größer.
Wir haben es hier nur einmal eingezeichnet, um überhaupt einmal unsere Ansprüche an den Straßenverkehr verwirklichen zu können, der da lautet: Jedes Fahrzeug kann jeden Streckenabschnitt befahren egal
in welche Richtung.
Es ist wohl noch weiteres Nachdenken nötig. Die Revolution muss noch warten. |
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