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Abwarten bringt neue Idee 1



Wir glauben langsam wirklich dran, dass unsere enorme Verzögerung beim endgültigen Aufbau der Modellbahn auch einen gewaltigen Vorteil hat, sie wird immer besser und ausgefeilter. Unglaublich, was an Zusatz zu den alten Plänen noch möglich war.

Übrigens auch in Richtung Vereinfachung. Im Kapitel 'Sehr spezifisches Problem 2' nehmen wir z.B. Abschied von einem enormen Teil evtl. nachher noch zu realisierender Programmierarbeit, um die Anlage schneller zum Laufen zu bringen.

Das können wir allerdings für dieses Kapitel nicht versprechen, eher das Gegenteil. Worum geht es? Nach dem Wegfall der großen T-Straßenkreuzung stellen wir nun fest, dass wir keinen Schattenbahnhof für unsere Fahrzeuge haben.

Das betrifft zunächst einmal die große und ohnehin schon etwas langweilige Rundumstrecke. Es würden sogar immer die gleichen Fahrzeuge in immer der gleichen Reihenfolge und Richtung hintereinanderfahren. Mit modernem Straßenverkehr hat das wenig zu tun.

Jetzt haben wir einmal die beiden Schattenbahnhöfe unmittelbar unterhalb der Paradeebene gezeichnet (Bild oben). Die Lücke links entsteht, weil der untere Schattenbahnhof von links nach rechts ansteigt. Desgleichen der obere von rechts nach links, sodass die Lücke links eigentlich ca. 12 cm Höhenunterschied haben müsste.

Aber unser Thema sollen hier nicht die Schattenbahnhöfe sein, sondern es soll auf den enormen Freiraum hingewiesen werden, den die jeweils zehn Gleise unten und oben und die schlanken Bögen links und rechts in der Mitte lassen.

Es gibt nur eine Ausnahme. Das ist die Kehrschleife unten am letzten Schattenbahnhof. Aber so weit wollen wir ja gar nicht nach unten. Und es gibt ein Viereck in der Mitte zur Stabilisierung des gesamten Gerüsts. Aber das muss ja nicht unbedingt bis nach ganz oben reichen.

Unglaublich, was da in der Mitte möglich wäre. Wir haben das noch gar nicht zu Ende gedacht, aber eine Fläche von knapp 4 m x 0,6 m müsste möglich sein. Die Frage ist jetzt, was da hinpasst und wie wir da mit unseren Straßenfahrzeugen und der Straßenbahn hinkommen.

0,6 m ist auch ein wenig knapp, weil ja die Straßen schienengebunden sind und das als Durchmesser zu gering wird. Übrigens, sobald wir unter der Paradeebene sind, können wir uns die Verkleidung der Schienen sparen und brauchen die nur noch zu legen.


Aber wie kommen wir mit der Straße eine Etage tiefer? Wenn Sie sich den ursprünglichen Plan anschauen, dann deuten dort die beiden Pfeile auf eine Abzweigung, in diesem Fall von der Umladestation von Containern von der Bahn auf die Straße.

Wir könnten also hier irgendwie ansetzen und diese Abzweigung verlängern und langsam nach unten führen. Allerdings werden da die 60 cm vom Rand nicht eingehalten, was zu einer Kollision mit dem Schattenbahnhof darunter führt.

Es könnte die ganze Seite der Straße ein wenig nach unten versetzt werden und in die Tiefe geführt werden, eher die schlechteste Lösung. Und die beste: Wir kombinieren eine einspurige Straße mit dem Teil der Eisenbahn, der ohnehin von den Schattenbahnhöfen nach oben führt.








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