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Zweiter Abriss



Andere 'protzen' mit dem Abriss ihrer Anlage und drehen dazu ein Video. Wir haben schon zwei dieser Abrisse hinter uns, allerdings einer bei weitem nicht fertigen Anlage. Und das hat jedes Mal nur eine gute Stunde gedauert. Stolz sind wir darauf allerdings nicht.

Wir haben auch nicht deshalb abgerissen, weil wir von Märklin bzw. vom Dreileiter-System oder von der analogen Technik wegwollten, nein, das hatten wir alles schon vorher erledigt. Nein uns war einfach das ewige Nachbessern zu viel geworden.

Immer mehr Eisen und dann insgesamt nur 400 kg möglich wegen der Rollen. Nun gut, wir hätten ja auch mit stärkeren Rollen weitermachen können, aber unsere Anlage soll manövrierbar bleiben, leicht mal eben von einer Ecke das Raumes in die andere schiebbar.

Schauen Sie sich Videos an, in denen die Kamera besonders lange an einer Position an der Anlage verharrt. Nur die Züge wechseln. Nein, wir wollen später von allen Seiten filmen können, vielleicht sogar die Anlage in den Garten schieben, entsprechend montierte Teile wegnehmen können und den Garten mit hinzunehmen.

Und wie schon gesagt, wir kommen aus dem Kfz-Bereich. Nehmen wir einmal das Beispiel hier. Sie sehen einen Rahmen, der mit 2,5 m * 1,75 m viel zu klein ist. Trotzdem werden Schattenbahnhöfe mit 4,4 m Länge eingebaut.

Diese müssen anfangs an ihren Enden zusätzlich durch unterlegtes Holz gestützt werden. Darüber dann der nächste, mit dem darunter durch besonders filigrane Gewindestangen verbunden. Und so geht es weiter, bis wir die Präsentationsebene erreicht haben.

Erst jetzt kommt der Moment, wo die früher auch schon vorhandenen Streben von Punkten nahe der Rollen bis zum Ende der obersten Ebene greifen und wir die Unterstützer zum Boden hin wegnehmen können. D.h. erst die Unterbauten miteinander verbinden und dann die oberste abstützen.

Die Verbinder werden vermutlich auch keine Winkeleisen, sondern flache, die ihre Stabilität durch zusätzliches Anschrauben an jede einzelne Lage erhalten. Eine Konstriktion wie bei Personenwagen, endgültige Stabilität erst durch das Dach.

Auch die Verbinder zwischen den Lagen werden auf Notwendigkeit hin überprüft, an den Ecken klotzen, zwischen diesen kleckern. Denn immerhin müssen havarierte Züge leicht geborgen werden können. Ein Aufbau, streng mit dem späteren Zweck verbunden.

Auch unsere Festlegung, nur auf den Geraden Steigung zu realisieren, kommt unter die Lupe. Warum sollte man nicht auch in den Kurven Steigung erzeugen, nur eben entsprechend weniger. Das hat nämlich einen wichtigen Grund.

Bei den Schattenbahnhöfen waren die erzielbaren Höhen stark begrenzt. Vier Höhen auf ca. 60 cm, da bleibt nicht viel Spielraum. Aber von der Präsentationsebene an sind wir mit unseren sechs Zentimeter pro einfacher Gerade ins Schleudern gekommen.

Wir mussten schon unsere relativ zentrale Straßenkreuzung aufgeben. Und selbst am Ende der Steigung der Bahnhofsstrecke scheint die Höhe nicht für die Straße mit Straßenbahn zu reichen. Was, wenn wir die Kurven mit hinzunehmen und sogar die Präsentationsebene leicht anschrägen.

Und dann unsere Nebenstrecke hin zur Seilbahnstation möglichst hoch oben in den Bergen. Wie sieht das denn aus, wenn die dem Hauptbahnhof zu nahekommt? Dabei haben wir das Material in Form von Laminat, das eine gewisse Variabilität zulässt.







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