Zusammenführung
Just in dem Moment, als es so langsam an die Realisierung ging, haben wir natürlich die Steigungen und die damit verbundenen Höhen festgelegt. Spätestens da hätte uns klar sein müssen, dass der alte
Plan unten so nicht realisierbar war.
Warum nicht? Weil wir auf den graden Strecken nur um 6 cm steigen wollen. Wenn Sie jetzt bedenken, dass wir ganz rechts in der Mitte das Niveau der Straße erreichen, dann kommen bis zur Mitte des
Bahnhofs mit seinen sechs Gleisen nur schlappe 3 cm heraus.
Wie sollen da Autos oder sogar eine S-Bahn darunter herfahren. Aber wie man so ist, man macht weiter, wohl wissend, dass es nicht geht. In diesem Kapitel ziehen wir die Notbremse und bauen alles ab, was
wir jemals unter dem Bahnhof geplant haben.
Gleichzeitig vergrößern wir das Oval erheblich, sodass es sich links und unten bis unter die Hochbahn erstreckt. Rechts bleibt alles beim Alten, allerdings nach dem Einbiegen in die Strecke unmittelbar vor
dem Bahnhof hat sich eine Abzweigung ergeben.
Diese gehört ab sofort zur Mini-Container-Verladestation rechts im Anschluss an den Bahnhof. Da müssen dann auch z.B. die ICEs unter die Ladebrücke durch. Gleichzeitig kann diese aber auch Sattelzüge
beladen ohne den Verkehr zu stören.
Unten ist die Möglichkeit des Ausweichens am Stopp der S-Bahn geblieben. Das Wartehäuschen wurde nur wegen Platzmangel nach innen verlegt. Das Problem, jetzt ist jegliche Möglichkeit zum Wenden
und Wechseln der Fahrbahn weg.
Wenn uns nicht noch etwas Besseres einfällt, muss da oben rechts noch eine 360°-Wendemöglichkeit hin. Das könnte gehen, weil in der Ecke ohnehin ein größeres Felsenmassiv hinsoll, Wendemöglichkeit
für die Bahn und Endstation der Seilbahn darüber.
Dann würde allerdings der S-Bahn die Einfahrt verwehrt. Die soll ohnehin nicht wenden, sondern nur die Richtung wechselnd zwischen S-Bahnsteig unter der Erde und Endbahnhof oben rechts am Fuße der
Seilbahnstation hin- und herfahren.
Wir wollen vorher noch eine andere Idee ausprobieren, nämlich auf unserer Einbahnstraße den Abstand der Puko-Leisten von Märklin auf 16 mm erweitern. Gleichzeitig würden wir auch unser System mit den
Gleisen der S-Bahn verändern.
Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als die beiden Straßensysteme miteinander zu vereinen. Dann benutzen die normalen Fahrzeuge die Gleise der S-Bahn nur zum Abgreifen der Spannung und zur
Lenkung, aber eben magnetisch wie bei der Einbahnstraße.
Keine Ahnung, ob wir 7 bis 8 mm lange Schleifer unauffällig vor den Rädern hinkriegen. Ein Glück, dass wir erst im Versuch mit diversen Oberflächen sind. Funktioniert es hier, dürfte es auf der Straße mit den
S-Bahn-Schienen leichter realisierbar sein.
Und dann ergibt sich ohne weitere Probleme eine Möglichkeit, das eine Ende der Einbahnstraße mit der inneren Bahn der S-Bahn-Straße und das andere Ende mit der äußeren Bahn zu verbinden. Drücken
Sie uns wieder einmal die Daumen.
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