Zusammenbau 1

| Das Wetter ist uns etwas zu unsicher, um die Sonnenkollektoren zu montieren. |
Sie werden es nicht für möglich gehalten haben, aber wir beginnen mit dem Aufbau der Anlage. Der Worte sind wahrlich genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten sehen. Leider kommt einem ein solches
Leergerüst, das vor längerer Zeit verlassen wurde, nicht wirklich entgegen.
Im Gegenteil ist erst einmal entrümpeln und staubsaugen angesagt. Sie sehen selbst, was von dem ehemaligen fahrbaren Tisch noch übriggeblieben ist. Die lange Stange von unten links nach oben rechts ist
allerdings neu. Sie soll einen besonderen Nachteil bekämpfen, die Instabilität.
Ohne diese Stange, Sie können auch eine stabile, längere, gerade Latte nehmen, können Sie unten links das Leergerüst belasten, dann geht oben rechts die Ecke nach oben. Mit der Stange kommt es wieder
in Form, die wir hoffentlich irgendwann auch ohne sie einmal erreichen werden.
Eine der Schrägen unten ist mit einem Pfeil bezeichnet. Diese sind für die Seitenstabilität verantwortlich, die auch leiden wird, wenn wir sie wegen dem untersten Schattenbahnhof wegnehmen. Es wird also
insgesamt noch mehr Hilfskonstruktionen geben.
Es ist wie beim normalen Pkw, dessen Karosserie ja auch erst richtig stabil wird, wenn das Dach eingeschweißt wird. Wir erwarten, dass dieses innere Prisma, gebildet aus gekreuzten Winkeleisen, diese
Stabilität bringen wird. Zwei davon stehen hinten einsam in dem leeren Innenraum.

Und schon sind wir bei der ersten Aufgabe. Dazu haben wird die vordere Achse des Leergerüsts angehoben. Ziel ist die Verdrehung der Verbindung zwischen beiden Rollen. Wir gehen davon aus, auf diese
Weise den untersten Schattenbahnhof an dieser Stelle noch einmal um ca. 4 cm absenken zu können.
Natürlich kommt man da schwerlich mit dem Staubsauger drunter, aber die Anlage soll ja beweglich bleiben. Deshalb auch die Obacht auf ihr Gewicht. Jede Rolle ist für 100 kg ausgelegt, deshalb sind 400 kg
unsere absolute Obergrenze.
Und da wir schon an einer von vier Querstreben des Leergerüsts arbeiten, überprüfen wir dessen Breite, was wir bisher echt versäumt haben. Nein, gemessen haben wir schon des Öfteren. Der Fehler war
vielleicht, dass wir immer von 1,80 m Breite ausgegangen sind.
Aber die Konstruktion hat sich verselbstständigt. Ursprünglich sollten nur die Schattenbahnhöfe aus Lamellenparkett gebaut werden. Irgendwann war es dann der gesamte Schienen-Unterbau. Die schweren
Spanplatten wurden ausgesondert, das Leergerüst in diesen bedauernswerten Zustand gebracht.
Um es noch einmal deutlich zu machen: Wir beginnen jetzt mit dem untersten Schattenbahnhof und am Ende dessen Kehrschleife und stecken immer wieder neue Lamellen an, für die zehn Gleise dieses
Bahnhofs direkt um ca. 6 cm steigend angeordnet.
Es geht um die Kurve zum nächsten Schattenbahnhof und auch dort werden immer weiter Lamellen hinzugefügt, auch wenn dann dieser wieder um ca. 6 cm ansteigt. Das aber bedeutet, dass die Breite des
Leergerüsts am besten der von 9 Lamellen entspricht, je drei pro Bahnhof und drei in der Mitte.

Letztere bleiben natürlich frei, werden aber in den Kurven unbedingt gebraucht. Und genau deshalb muss sich das Leergerüst nach der Breite von neun Lamellen richten und genau deshalb haben wir die noch
einmal nachgemessen, was erstaunliche 1,75 m ergibt.
Wir werden also das Leergerüst noch einmal leicht anpassen. Zum wievielten Mal eigentlich? Die neue Breite innen in den Längs-Winkeleisen wird dann 1,76 m betragen. Dann können wir das Lamellenparkett
des Öfteren anschrauben und zum allerhöchsten Punkt der Bahn durchgehend verlegen.
| Änderungen am besten da, wo sie noch nicht so viel Arbeit machen. |
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