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Wie sind wir vorgegangen?



kfz-tech.de/VM112

Noch nicht alle, aber jetzt schon zuviel.

Es hat lange gedauert, bis wir uns darüber klar wurden, dass die Fertigstellung unserer Anlage wesentlich länger dauern würde als von vornherein veranschlagt. Wir mussten uns also dringend etwas mit dem stets wachsenden Material überlegen.

Wandregale mit Brettern sind so teuer nicht und vielleicht später ja noch an anderer Stelle brauchbar. Wir haben 30 cm Tiefe gewählt, das letzte Brett direkt über der Werkbank allerdings 20 cm. Hier die dringenden Tools, nach oben hin unwichtiger werdend.

Schon immer irgendwo Kartons gesammelt. Eine Seite mit 30 cm ist sehr häufig vertreten. Diese auch von der Deckelseite her wieder ordnungsgemäß verklebt und von beiden Seiten auf 5 bis 6 cm geschnitten. Es entstehen zwei offene Deckel.

Wichtig an einer Aufbewahrung ist, dass man möglichst schnell findet, wonach man sucht, also von oben hineinschauen kann. Jetzt können Sie natürlich sehr viele Regalbretter nehmen und immer nur einen wohlgefüllten Deckel neben dem anderen platzieren.

Wir sind da etwas sparsamer, nehmen größere Abstände der Regalbretter und stapeln bis zu drei Deckel übereinander. Allerdings müssen die Deckel zum Thema passen. Suchen wir etwas, so ist das Anheben im richtigen Segment auch kein Problem.

Erstaunlich, wie gut die einzelnen Deckel aufeinanderpassen, wenn man sich bei deren Ausschneiden ein wenig Mühe gibt. Wie gesagt, horizontal ist die Sammlung sauber gegliedert. Kommt dann z.B. bei bestimmten Loks ein Konvolut hinzu, wird einfach alles verschoben. Nein, mit Staub haben wir angesichts der nach oben offenen Kartons keine große Last. Im Zweifel hängt eine alte Zahnbürste in greifbarer Nähe. Wichtig ist es reparaturbedürftige Teile zusammen mit von ihr demontierten Teilen zu lagern.

Erfahrungsgemäß bleibt nämlich unendlich viel in einem solchen Zustand liegen, weil man entweder auf Teile wartet, vergisst oder ganz einfach nicht weiterweiß. Sehr bewährt hat sich ein alter, an der Längsseite hochkant gestellter Bettkasten.

Der hat sowohl darüber eine lange Leuchtstoffröhre (LED) als auch im zusätzlich eingebauten ersten Fach darunter. Ganz oben kann man etwas (hoffentlich kurzzeitig) platzieren, was man genauer unter die Lupe nehmen will.

Darunter findet man dann sofort das eventuell benötigte Werkzeug. Die Beleuchtung hilft enorm, das richtige zu finden. Bewährt hat sich auch, z.B. bei 10er und 11er Schlüsselweite die mit häufiger gebrauchten 10 mm durch einen Klebestreifen zu markieren.

Natürlich passt hier nur das allernötigst benutzte Werkzeug hinein. Auch cool ist, z.B. unterhalb der Drehbank einen alten Staubsauger zu platzieren, dessen Schlauch natürlich auch bis zum Schraubstock und dem Doppelschleifer reicht.

Bisweilen muss man die Geschehnisse an der Drehbank auch genauer betrachten, so dass hier die alte Lupenleuchte sehr gute Dienste leistet. Ganz abgesehen davon nutzen wir den beweglichen Tisch der Drehbank auch für Fräsarbeiten mit der alten Tischbohrmaschine.

Oben sehen Sie, wozu man ein Regal noch nutzen kann.







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