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Verzögerungen



Ja, das soll das große Thema dieses Kapitels sein, aber eigentlich ist es das schon seit Wochen. Da beobachtet man sich selbst mit großer Skepsis. Irgendwie geht es nicht voran und nicht wirklich aus den Gründen, die wir bisher genannt haben.

Wenn das so weitergeht, wird das Buch Modellbau 11 zum Tagebuch für Stillstand. Woran es wirklich liegt, ist in unserer Art begründet, Handwerker/innen möglichst nicht anzuheuern. Wir haben nämlich haufenweise schlechte und nur ganz wenig gute Erfahrungen gemacht, als wir diese noch zuließen.

Hinzu kommt, dass wohl Leute, die gerne basteln, wie z.B. bei der Modellbahn, auch notorische Heimwerker sind. Bei mir kommt die Kenntnis der Kfz-Technik hinzu, was bedeutet, dass meine Autos noch nie eine Werkstatt gesehen haben.

Mit dem E-Auto habe ich wegen der Garantie auf die Batterie eine Ausnahme gemacht und es schon bereut. Aber zum Glück lässt uns das E-Auto in Ruhe. Nicht so allerdings unser Haus. Ob das daran liegt, dass es weit über 50 Jahre alt ist?

Oder haben wir zu viel Technik eingebaut? Es begann von nicht allzu langer Zeit mit dem kaputten Marken-Kühlschrank, für den 16 Jahre doch eigentlich kein Alter sein dürften. Sein Kompressor war plötzlich sehr heiß und tat keinen Mucks mehr.

Nachteil: es war kein Einbaugerät, sondern er war eingepasst und der mindestens ebenso energiearme Nachfolger hatte andere Maße. Also teilweiser Umbau der halben Küche. Dann ging das Rückschlagventil unserer Anlage für Regenwasser nicht mehr zu.

Schön, wenn es fast zwei Meter unter dem Kellerboden in einer gewissen Enge eingebaut ist. Dummerweise hatten wir uns dann entschlossen, endlich die drei defekten Dachfenster in der Bibliothek auszutauschen. Kampf mit der Versicherung: fast 3 Monate, Warten auf die Lieferung: ebenfalls so lange.

Obwohl wir alles selbst machen, dann doch diese Verzögerungen. Dann gab der Fernseher seinen Geist auf. Obwohl wir ihn fast nicht mehr brauchen, wurde eine gebrauchte Magenta TV One gekauft, weil wir leider dieses Ding gekauft statt gemietet haben.

Dann ist der Wechselrichter der Solaranlage dran. Der erste hat fünf, der zweite zehn Jahre gehalten. Vor der Lieferung des ersten bestellten, warnt mich zum Glück die Firma. Es wäre der falsche gewesen. Wir kaufen daraufhin gebraucht ungefähr das gleiche Modell, das wir schon haben.

Zwischendurch haben wir unsere neue Solaranlage gekauft. Alles ist sehr viel billiger geworden und wir brauchen z.B. mit E-Auto und vielen Experimenten mit dem 3D-Drucker mehr Strom. Leider ist die Palette mit der Anlage im Liefertruck umgefallen und wir konnten sie nicht annehmen.

Der gebrauchte Wechselrichter wäre sogar pünktlich gewesen, hätte der DHL-Bote es, wohl angesichts von dessen Gewicht, nicht vorgezogen, uns nur einen Zettel in den Briefkasten zu werfen, er hätte niemanden angetroffen. Man kennt diesen Trick ja schon.

Nein, aus der Paketbox haben wir ihn auch nicht herausbekommen, weil unser Smartphone etwas zu alt ist. Trotz mehrerer, verzweifelter Versuche und Versprechungen der Zweitlieferung ist es uns nicht gelungen, die Rücksendung zu vermeiden.

Also noch einmal fast zwei Wochen und wir zahlen die erneute Zusendung. Heute ist sie angekommen und er ist doch etwas größer als der alte. Die Folge: Fünf Stunden für den Bau einer komplett neuen Halterung. Jetzt fehlt nur noch der 230V-Anschluss.

Der ist leider nicht so einfach, weil der Stecker ein anderer ist, Internetsuche auch nach der Belegung: bisher vergebens. Es fehlt nur noch die 230V-Anbindung und wir könnten das Ding testen. Jetzt natürlich nicht mehr, die Sonne ist längst untergegangen.

Der arme Garten. Wir schaffen es gerade noch, alle zwei Wochen die grüne Tonne voll zu kriegen.







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