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Umstieg? Neuanfang?


Unter jedem C-Gleis von Märklin links verbirgt sich eins von Trix rechts . . .


Wir wollen uns hier einmal wieder damit beschäftigen, wie man das doch relativ geschlossene System Märklin hin zu einem weltoffenen, mit Flexgleisen möglichen mit nur zwei Leitern arbeitenden umrüsten könnte bzw. wann man komplett umbauen müsste.

Um auf YouTube mehr Traffic zu generieren, wird dann immer etwas theatralisch von Abriss bzw. Ende gesprochen. Wir gehen der Reihe nach vor und versuchen erst einmal zu klären, wann denn überhaupt die 'alte' Anlage abgerissen werden muss.

Natürlich denkt man als erstes an Umzug, z.B. aus beruflichen Gründen oder die Möglichkeit überhaupt in ein eigenes oder ein besseres Haus zu ziehen. Oder der Eisenbahnraum wird gebraucht bzw. es steht ein anderer, womöglich auch größerer Raum zur Verfügung.

Ist das nicht der Fall, sehen wir nur gravierenden Planungsfehler als zulässige Gründe an. Bleiben wir beim Schienenverkehr, die Altanlage nutzt den verfügbaren Raum nicht genügend oder umgekehrt, es soll Platz geschaffen werden für Straßenverkehr.

Wir würden gerne einen Grund herausheben, nämlich die Unmöglichkeit längerer Züge, das Todesurteil mancher Altanlage oder auch zu wenig Platz, um die inzwischen gewachsene Anzahl von Loks oder Zügen abzustellen. Die Arbeit müsste man doch toll finden, aber muss es denn so teuer werden?

Nein, muss es nicht. Wir machen gerade die Erfahrung, wegen unserer neuen Idee einer Einbahnstraße die Puko-Leiste beim C-Gleis ausbauen zu wollen und merken, es ist zwar mit etwas Gewalt verbunden, aber es geht. Und darunter entpuppt sich ohne Zusatzarbeit ein Zweileiter-Gleis.

Nein, das C-Gleis ist auch viel schöner und stabiler als so manches für zwei, voneinander unabhängige Leiter. Unbedingt behalten. Bestimmt ist das mit komplexeren Schienenteilen zwar noch mehr Arbeit, aber auch irgendwie machbar. Bleibt noch das rollende Material.

Hat das Räder aus Kunststoff, dann gibt es gar keinen Handlungsbedarf. Sind die von Waggons z.B. aus Metall, dann sollte man versuchen, die Räder von den Achsen zu kriegen. In aller Regel reicht eins und wir planen, dazu noch einen Mini-Schraubstock anzuschaffen, damit wir hebeln können.

Und dann haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können mit Hilfe jeglicher Bohrmaschine versuchen, die Bohrung des Rades etwas größer zu kriegen. Ziel ist es, die Achse so mit Tesafilm zu umhüllen, dass dieses weder irgendwo doppelt aufliegt, noch irgendwo Strom durchlässt.

Diese Methode lässt sich auch auf alle Lokräder anwenden, die nicht durch ein Gestänge miteinander verbunden sind. Bei solchen sind zusätzlich die Befestigungsschrauben durch welche aus Kunststoff mit hinterlegbaren Scheiben aus dem gleichen Material zu ersetzen.

Der Märklin-Motor, immer auch schon mit dem Attribut 'Allstrom' versehen, lechzt geradezu danach, auf ankommenden Gleichstrom umgestellt zu werden. Wir haben ihn im Buch 'Modellbau 2' seziert. Aus Gewichtsgründen sollte aber der Umschalter beibehalten werden.

Alte Digitaltechnik wie z.B. Selektrix ist zu entsorgen. Mindeststandards setzt die Mobile Station 2. Dabei ist unserer Meinung nach mfx übertrieben, könnte aber ohne Weiteres beibehalten bleiben. Ja, viel Arbeit aber gewiss doch sehr überschaubare Kosten.

Wir erwischen uns bisweilen dabei, bewusst etwas aus dem Bereich Märklin mit Wechselstrom und Dreileiter zu kaufen, ganz einfach weil diese Sachen durch das größere Angebot günstiger sind. Vieleicht haben wir ja gerade jetzt bei Ihnen einen Kern zur Überlegung eines Neuanfangs gesetzt.

Die Umstellung der Stromaufnahme fehlt noch. Dazu ist natürlich der (oft störende) Mittelleiter zu entfernen. Vielleicht lässt sich die isolierende Platte nutzen, um darauf zwei Kupferstreifen als Schleifer zu den am weitesten voneinander entfernten Rädern zu befestigen.







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