Stromführende Magnetkupplung

Gemeint sind nicht die zwischen Menschen, sondern zwischen Schiene und Antriebsmotor. Jetzt haben wir schon C-Gleise auf der Versuchsanlage und immer noch müssen wir ab und zu einen Zug
anschieben, stellen Sie sich das auf einer großen Anlage vor.
Natürlich wird diese Anlage keineswegs regelmäßig benutzt, aber das könnte mit der großen Anlage auch passieren. Was wir noch beobachtet haben, ist die Gefahr des Entgleisens je nach
unterschiedlichem Gewicht der Waggons.
Immerhin, hat ein Zug einmal seine Zusammenstellung gefunden, dann lässt er sich doch mit genügender Wahrscheinlichkeit einigermaßen sicher betreiben. Deshalb stellen wir das Problem unterschiedlicher
Gewichte zunächst zurück.
Aber was hat es mit dem Kontakt auf sich? Nein, diesmal untersuchen wir nicht die Ursache, sondern arbeiten direkt an der Lösung und den Begleitumständen. Eigentlich hatten wir das auch schon, so dass
wir hier in großen Teilen wiederholen und zusammenfassen.
Es sind die stromführenden magnetischen Kupplungen, die uns hier weiterhelfen. Wenn man allerdings die Preise von bis zu sechs Euro sieht, dann kann einem angesichts unseres Wagenparks schlecht
werden. Fazit: für alle nicht leistbar.
Aber genau das ist es, was wir anstreben. Alle Waggons passen untereinander und an jede Lok. Einzige Ausnahme, die mit der Telex-Kupplung, die am Endbahnhof von der einen auf die andere Seite des
Zuges wechseln muss.
Stellen Sie sich bitte das Schlaraffenland vor. Man hätte leicht zu koppelnde Züge, die im verbundenen Zustand automatisch die Anzahl der Stromaufnehmer vergrößern, beinahe unvorstellbar bei einem langen
Güterzug.
Es wären grundsätzlich Metallräder wünschenswert, aber auch Waggons mit solchen aus Kunststoff könnten den Strom weitergeben. Wenn es sich dabei um das digitale Signal direkt von der Schiene handelt,
wäre die Laufrichtung des Waggons sogar egal.
Klar, jeder Waggon mit Beleuchtung bräuchte einen Decoder, aber den haben wir ja schon entwickelt, vielleicht für etwas mehr als die Hälfte, was allein gekaufte Magnetkupplungen kosten. Und das
Schlusslicht eines Güterzuges wäre auch kein Problem.
Ja, Sie haben recht, unser 3D-Drucker muss endlich wieder funktionieren. Wir arbeiten auch da dran, nehmen sogar KI-Hilfe in Anspruch. Die Liste seiner möglichen Aufgaben nimmt kein Ende. Sogar der
Strom wäre zu großen Teilen umsonst.
Über den Preis der Magneten braucht man sich auch nicht zu grämen, wenn erst einmal die Versuchsfahrten abgeschlossen wären und wir in großen Mengen bestellen könnten. Fehlte nur noch die Lösung
eines Problems, nämlich das des Druckens.
Auch das scheint gelöst. Es wäre nämlich am besten, die Kupplungen hochkant zu drucken mit der Berührungsfläche nach unten. Da allerdings stören die unbedingt nötigen Führungen. Die Idee: Wir drucken
den Stift für die Führung extra und kleben den später bei einer der beiden ein.