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Solar zusätzlich


Alles für einen ungehinderten 3D-Druck?


Jetzt haben wir schon des Öfteren um Entschuldigung gebeten, dass es z.B. mit dem Bau der Anlage nicht weitergeht, da scheint es uns an der Zeit zu sein, doch einmal auf den Grund einzugehen. Und genau der betrifft die neue Photovoltaik.

Um die Schwierigkeiten zu verstehen, muss man vom Ist-Zustand ausgehen. Oben sehen Sie eine 3D-Skizze von unserem Haus von der Gartenseite her. Wir haben alles weggelassen, was nicht zum Thema gehört, unsere Terrasse, den Wintergarten und sämtliche Fenster.

Und wenn Sie die vorhandene Anlage oben sehen, können Sie ahnen, dass diese nach Süden ausgerichtet ist. Sie wird jetzt knapp 16 Jahre alt und hat sich längst amortisiert. Aber gleichzeitig läuft deren Förderung nur noch vier Jahre.

Wir haben also eine neue gekauft, nicht um diese zu ersetzen, sondern zu ergänzen. Sie hat deshalb auch einen Speicher von 12,66 kWh. In den soll in vier Jahren die alte Anlage auch einspeichern. Aber wo kommt die neue Anlage hin?

Dachflächen haben wir eigentlich genug, aber sind die auch günstig zur Anordnung von Solarpanelen? Da scheidet die oberste schon einmal aus, denn im Prinzip nach Norden hin geneigt. Aber auch der vorne sichtbare Trakt mit Garage und Bibliothek kommt nicht in Frage.

Wir fürchten, dass die Kollektoren ab dem frühen Nachmittag im Schatten liegen könnten. Durch Erfahrungen mit der Altanlage haben wir gelernt, wie viel man durch eine genaue Ausrichtung und Vermeidung von Schatten gewinnen kann.

Sicher, die Neuen sollen wesentlich effektiver und unabhängiger von der Richtung der Sonnenstrahlen sein. Beeindruckend sind ihre 2 kW Peak-Leistung bei nur 8,9 m2 Fläche gegenüber den 19,5 m2 bei 2,5 kW Peak. Außerdem können sie auch noch von der Rückseite her Leistung aufnehmen.

Man könnte die vier neuen Kollektoren auf dem höchsten Dach nach hinten hin ausrichten, aber mit ihrer schieren Größe werden sie deutlich erkennbar von der Straße aus zu sehen sein. Das war ja bisher unser Vorteil, dass unser Haus seinen Charakter von der Straße aus behielt.

Ursprünglich wollten wir die senkrechte Wand hinter den Kollektoren mit einbeziehen, aber vielleicht können Sie es erkennen, dort befindet sich ein Fenster, das Tageslicht in den Flur bis hinunter in den Keller wirft. Es nicht zu verschatten hieße, nur zwei Kollektoren quer anbringen zu können.

Letzte Idee: Wenn wir nur einen Neuen rechts neben dem Fenster anbringen und zu jeder Reihe einen hinzufügen, dann wird das zwar in der Breite sehr knapp, aber es wäre möglich. Nachteil: Wir müssten alle Kollektoren einer Reihe ohne Zwischenräume miteinander verbinden.

Wie sollte da eine sichere Montage möglich sein?

Ein weiterer Knackpunkt war die Installation eines Heizstabes mit Fühler. Der würde genau in das Gewinde unseres Warmwasser-Wärmetauschers passen, wenn wir den dort vorhandenen Zwischenring aus weichem Messing hätten entfernen können.


Seit 30 Jahren war der da drin, verweigerte eine Drehung auch nur um 1 Grad. Selbst ein für diese Demontage extra angeschaffter Ring-Gabel-Schlüssel rutschte ab. Auch eine für diesen angefertigte Pressvorrichtung konnte den Schlüssel nicht auf dem Sechskant halten.

Das lag natürlich auch an den enormen Verlängerungen, die unsere Kraft vervielfachten. Tagelang hat es gedauert bis wir uns entschlossen, ihn nach zwei Sägeschnitten herauszuklopfen. Ergebnis: So etwas bringt immer gewisse kleine Verletzungen mit sich. Ein Tropfen pro Minute, fast dicht.

So sieht vermutlich die Lösung aus . . .


Natürlich macht man das auch für den Haushalt, das Warmwasser und evtl. das Auto.







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