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Oberleitung?


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Nein, bei uns ist das keine Frage. Sie muss einfach sein, alles andere sieht lächerlich aus. E-Loks, bei denen alle Pantographen eingeklappt sind und die trotzdem z.B. Reisezüge fortbewegen, haben mit dem großen Vorbild nicht mehr das Geringste zu tun.

Allein der Gedanke, auf der eigenen Anlage überhaupt keine E-Loks zu haben, stellt eine absolut unzumutbare Einschränkung dar, besonders wenn man an theoretisch gut siebzig Züge denkt. Was soll das für eine zweispurige Hauptstrecke sein, ohne Oberleitung?

Auch die Einschränkung auf bestimmte Epochen bringt nichts. Wir haben die Bayerische Staatsbahn im Fokus und sehen da spätestens im neuen Jahrhundert schon mehrere, also noch deutlich vor der Vereinigung zur Reichsbahn.

Dort hatte man ja schon immer Schwierigkeiten mit den für die Dampfloks nötigen Bodenschätzen. Immerhin, Strom scheint eher vorhanden zu sein, wenn man an die Wasserkraft denkt, ganz abgesehen von der Ersparnis an Personal, z.B. des Heizers.

Nein, man kann beim Bau einer Modellbahn viele Kompromisse machen, aber bitte nicht diesen. Die Anlage würde ewig halb fertig bleiben, zusätzlich zu den ohnehin vorhandenen Baulücken. Halten Sie fest, eine Oberleitung muss ab sagen wir drei Zügen aufwärts sein.

Ob man sich allerdings die hohen Kosten z.B. im Bahnhofsbereich antut, das ist eine andere Frage. Wir kennen nur die von Märklin und die ist sicher relativ schnell aufgebaut, leider auch oft mit gebogenen Fahrdrähten in Kurven, ebenfalls ein Sakrileg gegenüber dem großen Bruder.

Aber, wer 'A' sagt, muss auch 'B' sagen, nämlich in deutlich mehr Masten in Kurven investieren und kurze grade Stücke verwenden. Da muss man natürlich mehr aufpassen, dass der Pantograph die Oberleitung verlässt und sie nicht wieder ohne Komplikationen findet.

Bei uns wird es auch wegen der Oberleitung keine besonders großen Höhenunterschiede geben, die dann wegen der gewachsenen Steigungen entweder kürzere Züge oder nur Loks mit zwei Motoren bzw. nur angetriebenen Achsen haben, also gar keine Oberleitung im Schattenbahnhof.

Schließlich wollen wir die Züge so leicht wie möglich bergen können. Also Pantographen festsetzen auf knapp die Höhe bis zur Oberleitung mit geringem Abstand. Und besonders wichtig: diese komplett aus Kunststoff (selbst) fertigen.

Was halten Sie von einer abnehmbaren Oberleitung, beispielsweise um gestrandete Züge besser erreichen zu können? Nein, nicht nur die Stücke zwischen den Masten, am liebsten für den kompletten Bahnhof mindestens die Hälfte davon.

Vielleicht zusammen mit einem weiteren Traum, nämlich der Überdachung der Schienen und Bahnsteige. Wie gesagt, einiges an gesammeltem Plexiglas haben wir schon. Für mindestens drei Gleise von Bahnsteig zu Bahnsteig, noch viel lieber für sechs.

Leider können wir den für die Oberleitung nötigen Stromanschluss zwar sparen, aber in so eine Halle gehört eine vernünftige Beleuchtung. Mal sehen, ob sie auch durch Standleuchten realisiert werden kann. Deutlich über 3 m am Stück wäre wirklich ein wenig viel, aber gut 1,5 m?







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