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Modellbau und KI



Nein, die beiden passen eigentlich nicht zusammen, aber es wird Zeit, dass wir einmal ein Kapitel darüber schreiben. Immerhin profitieren wir schon seit mehr als einem Jahr von ChatGPT und wundern uns regelmäßig, was damit alles möglich ist.

Allerdings für den Modellbau? Na, klar, wenn wir bestimmte Kapitel zum Modellbau schreiben, sind wir froh und dankbar, wenn wir die KI um ein Bild bitten können, was wir natürlich vorher in fast allen Einzelheiten festlegen. In der Regel klappt das sehr gut.

Aber ChatGPT direkt für den Modellbau einsetzen, dass ist uns noch nie eingefallen. Klar, man könnte um Quellen bitten, wo z.B. die Vorgehensweise in der Elektronik beschrieben wird. Aber die haben wir, sind vielleicht schon selbst zur Quelle geworden.

Überhaupt ist eine KI dann besonders wertvoll, je eher man etwas mit ihr zusammen entwickelt. Das war bei unserem Lokdecoder der Fall. Sowohl Hard- als auch Software sind unter starker Beteiligung von ChatGPT entstanden.

Aber welche Modellbahner entwickeln schon einen neuen Lokdecoder? Überhaupt, wer braucht bei der Modellbahn die Programmierung, bei der eine KI freilich sehr hilfreich sein könnte. Das kriegt man heutzutage doch alles vorgefertigt und z.T. auch gebraucht.

Modellbau ist einfach zu sehr auf Personen und deren Begabung fürs Basteln zugeschnitten. Vielleicht könnte man ChatGPT einen Rohentwurf seiner geplanten Anlage schicken und beurteilen bzw. verbessern lassen. Das haben wir schon sehr erfolgreich mit Schriftstücken gemacht.


Wir brauchen keine solchen Infos, sind nicht so stark an die Besonderheiten von Firmen gebunden.

Leider kriegt man kein fertiges Bild zurück. Das gibt es nur, wenn man angemeldet ist. Und dann folgen die Zuteilungen in den Bereichen Text, Bilder und Dateien. Und immer wieder der Hinweis, doch ein Abonnement zu nehmen.

Wir haben unangemeldet einmal ChatGPT um das Layout einer Anlage 2,5 * 1,10 m gebeten, freilich auf alten Gleisen von Trix Express. Die KI hat den Ball zurückgespielt und gefragt, welche Gleise wir denn hätten. Wir haben gesagt, die würden wir bei Ebay kaufen.

Wie schon erwähnt, das erhoffte Bild, aus dem man dann per Zeichenkunst eine komplette Anlage hätte zaubern können, haben wir nicht erhalten, nur so eine Skizze mit ASCII-Zeichen. Schade, dabei wäre doch das unangemeldete Herantasten an eine KI so reizvoll.

Auch die von ChatGPT genannten Preise für die gebrauchten Schienen waren relativ hoch. Einen guten Kompromiss hat die KI allerdings zum Erwerb einer DCC-zentrale gefunden, Trix 21000 für 175,52 € oder Roco 10833 z21 mit 3A-Netzteil für 259,99 €.

Und ChatGPT besteht offensichtlich nicht auf Neuteilen, ist zum Glück nicht an einen Hersteller gebunden und gibt hier deutlich günstigere Preise aus. Wer also mit wenig Ahnung in die Modellbahn-Szene startet, kann sich bei der KI durchaus gut aufgehoben fühlen.

Mindestens ein Mal hat eine KI auch uns geholfen, nämlich in Form eines Videos. Das schaut ganz unspektakulär aus, bis man bemerkt, wie toll sich auch die Figuren über die Anlage bewegen. Da ist etwas mit dem Video und nicht mit der Anlage passiert. Uns hat es gute Anregungen gegeben.








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