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Modellbahn langweilig?



Ja, das ist schon ein Problem und je mehr man sich Fähigkeiten angeeignet hat, so eine Anlage zu konzipieren und zu bauen, desto schwerer fällt es einem, nachher die Füße still zu halten und nur noch zu steuern und zu genießen.

Manche Modellbauer ereilt das Schicksal und sie sterben, bevor die Anlage fertig wird. Die sind dann mit dem in diesem Kapitel bearbeiteten Problem erst gar nicht befasst. Aber Gedanken werden sie sich auch schon während der Bauzeit gemacht haben.

Gibt es ein Mittel gegen die am Ende nach Ausprobieren aller Möglichkeiten einer Anlage aufkommende Langeweile. Ja, die gibt es in der Tat und wir wollen hier einmal aufzeigen, was wir schon in der Planung unserer Anlage dagegen getan haben.

Beginnen wir bei den Möglichkeiten. Da sind die beiden Modi, in denen die Anlage zu betreiben ist, ähnlich wie Märklin, wo ja auch das analoge Betreiben einer Digitallok erhalten geblieben ist. Also das eine tun und das andere nicht lassen.

Bei uns wird das einerseits der vollautomatische Betrieb sein, in dem die Anlage praktisch von selbst läuft und z.B. nach und nach alle Züge zum Vorschein kommen, und die Möglichkeit der Steuerung von Hand, natürlich alles trotzdem über PC oder Smartphone.

Es gibt grundsätzlich drei Systeme auf der Anlage, die Eisenbahn, den Straßenverkehr mit Straßenbahn und den Straßenverkehr mit Einbahnstraße. Eine Vernetzung der ersten beiden ist möglich, wenn z.B. eine Industrielok die defekte Straßenbahn abschleppt.

Andere Möglichkeiten des Eingriffs bieten z.B. die unterirdische Haltestelle für die S-Bahn, der Endbahnhof mit Ab-/Ankoppeln und Umsetzen einer Dampflok, die anschließende Seilbahn, der kleine Containerbahnhof und der benachbarte Bahnübergang.

Vermutlich kommt hier auch nach Baubeginn noch etwas hinzu. Überhaupt soll die Präsentationsebene bis auf die Brücken so abgedeckt werden, dass die zusätzliche Verlegung von Kabeln und der Austausch ganzer Bodenteile mit Aufbau jederzeit möglich sein wird.

Wichtiges Prinzip hierbei, das Auszutauschende darf nicht zu teuer gewesen sein. Wer sich ein opulentes Märchenschloss oder auch nur das Kloster von Faller mitten auf die Anlage setzt, wird das so schnell niemals ändern wollen. Wir arbeiten daran, sogar den 3D-Druck zumindest von Stromkosten zu befreien.

Zur Änderung via Software hier ein Beispiel. Der Zug fährt in den Berg und wartet dort, bevor er wieder auftaucht. Hinter dem Berg ein Monitor, auf dem er virtuell weiterfährt und auch irgendwann derselbe wieder auftaucht. Spätestens hier sind jede Menge Eingriffe auch bei fertiger Anlage möglich.

Und da wir ja mit unserer Internetsite und den Büchern dann hoffentlich immer noch in einer gewissen Öffentlichkeit stehen, ist natürlich die artgerechte Präsentation der Anlage und gewisser Änderungen gewiss eine reizvolle Aufgabe.

Fahrten mit Kamera, Fotografieren interessanter Details, damit wird es gewiss beginnen. Hinzu könnten Geschichten kommen, wie z.B. die der Milchkannen zu Zeiten der Königlich Bayerischen Staatsbahnen. Man taucht sozusagen ein in die Welt der eigenen Modellbahn.

Und da alles im Prinzip nur geschraubt ist, beginnt man irgendwann mit dem Abbau und Verkauf der einzelnen Komponenten bei Ebay und erfreut sich der Preise und des freiwerdenden Raumes (Bild oben). Denn es wird schwer sein, diese Liebe zum Objekt auf andere zu übertragen.







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