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Lumpensammler 6




Sie müssen schon auf 'Vergrößern' klicken, wenn Sie überhaupt eine Chance haben wollen, zu verstehen, was hier gemacht wird. Denn das eigentlich zu behandelnde Objekt versteckt sich zwischen den beiden Backen des Schraubstocks.

Von vorne nach hinten sehen Sie dort das mit Gewalt von seinem Gewindeteil getrennte Teil einer Schraubzwinge mit Rest noch auf dem Tischliegend. Es folgt ein gebrauchtes Märklin C-Gleis und dahinter noch ein die Backe verkleidender Alu-Winkel.

Die Demontage war notwendig, weil der verschiebbare Teil genau die erforderliche Länge des C-Gleises hat und auch einigermaßen in das Gleis hineinpasst. Vielleicht ahnen Sie jetzt, was wir hier vorhanden? Ganz recht, wir pressen die Puko-Leiste heraus.

Jedenfalls gerade so viel, dass wir mit einem guten Schraubenzieher weiter hebeln können. Die erste Kraft ist entscheidend, denn wenn die Puko-Köpfe bündig mit dem Gleisgrund sind, hat die Puko-Leiste ihren ersten wichtigen Halt verloren.

Sie brauchen allerdings die Verlängerung, die hier durch unser Universalrohr dargestellt wird. An deren rechten Ende sehen Sie, was das schon alles mitgemacht hat. Ganz ausgefahren sollten Sie allerdings vorsichtig sein. Man kann die Querstreben im C-Gleis nämlich auch zerbrechen.

Lieber ein paar Mal probieren und die Kraft langsam vergrößern. Es war jedenfalls erstaunlich, was unser C-Gleis ausgehalten hat. Noch besser wäre gewesen, wir hätten ein gut 4 cm breites U-Profil gefunden, wo das C-Gleis genau hineinpasst.


Hier sehen Sie jetzt das Ergebnis nach dem weiteren Hebeln mit einem geeigneten Schraubenzieher. Die Puko-Leiste kommt einigermaßen gut erhalten heraus. Zusätzlich sind dann auch die beiden Schienen des C-Gleises elektrisch voneinander getrennt.

Das Gleis ist sofort für den Zweileiter-Betrieb einbaubereit, während die Puko-Leiste nach Bearbeitung in jenem Schraubstock sowohl für gerade Stücke unserer Einbahnstraße als auch für Kurven verschieden abgelängt werden muss.


Noch ein Thema, das mit Schienen zu tun hat, allerdings nicht auf den ersten Blick. Was Sie oben sehen, ist die Nachlieferung noch zweier Sonnenkollektoren von zwar gleicher Größe wie bisher, die wir aber immer noch beachtlich finden.

Diese sind vollständig mit Pappe umhüllt, auf der Vorderseite sogar doppelt. Nachdem wir Verpackung der Speicher schon genutzt haben, wollen wir das auch mit der Pappe hier tun, denn die ist zwar richtig stabil, aber könnte als Geräuschdämmung für unsere oberirdischen Trix-Gleise dienen.

Groß genug um daraus Kurven zu schneiden und mit 5 Millimetern dick genug um zusammen mit den Trix-Gleisen auf die Dicke der C-Gleise zu kommen. Sie wissen hoffentlich noch, wir wollen nah an den Besuchern die bearbeiteten C-Gleise verwenden.

Das müsste genug Material sein, um daraus auch Kurven zu schneiden. Und wenn es am Ende nicht reicht, kaufen wir noch etwas 5-mm-Pappe nach. Die C-Gleise erhalten ihre Geräuschdämmung durch 3D- gedruckte Gummiblöcke, die von unten eingeklemmt werden.







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