Lumpensammler 4

Wieso wir gewissermaßen jetzt schon in einer Situation sind, in der die Welt erst deutlich nach der Energiewende ist, das möchten wir Ihnen gerne erklären. Und zwar am erfolgreichen Zusammenspiel von
Photovoltaik und 3D-Drucker.
Wir haben unsere Konzeption für die zweispurigen Straßen mit entsprechenden Schienen für eine Straßenbahn relativ erfolgreich abgeschlossen und uns wieder unseren Einbahnstraßen gewidmet. Ein erster
Druck nach so langem Stillstand entsprach nicht unseren Vorstellungen.
Oben sehen Sie jetzt unseren zweiten Versuch, der aus einer falschen Einstellung zu Beginn entstanden ist. Wir gehen später noch darauf ein. Aber was hat das alles mit der neuerlichen Erweiterung
unserer Photovoltaik zu tun?
Gerade läuft der nächste Versuch, während dem sich in knapp einer Stunde die Erwärmung unseres Warmwassers zum Duschen einschaltet. Es ist der erste Versuch, ob beide zusammen laufen, während
auch noch an das Hausnetz abgegeben wird.
Aber das ist begrenzt, wie bereits erwähnt. Wir vermuten, dass, wenn es nicht klappt, der 3D-Drucker der Verlierer sein wird, haben ihm deshalb für seine Erwärmungsphase etwas Vorlauf gegeben. Klappt das
heute, werden beim nächsten Mal beide zur gleichen Zeit gestartet.
Die Heizung für unser Warmwasser wurde deshalb mit Bedacht und nur 700 W gewählt, was im Sommer bei Erwärmung von normalem Wasser auf Sicherheit vor Legionellen ca. vier Stunden dauert. Mit einer
normalen Beheizung bräuchten wir den Versuch oben erst gar nicht zu starten.
Nach unseren Versuchen werden wir die Versorgung mit Warmwasser für den ganzen Tag sicherstellen. Was aber hat es jetzt mit dem Fehldruck oben auf sich. Dazu zeigen wir Ihnen am besten erst einmal
die Rückseite, denn eigentlich sollte dieses Teil mit der Fahrbahn nach unten gedruckt werden.

Wir hätten so einen Druck fast ohne Stege nie gewagt. Und jetzt zeigt sich durch Zufall, dass es zwar ein irres Gewusel gibt, aber, wenn man die Deckfläche anschaut, anscheinend ohne Probleme ein
Zwischenraum von 10 mm überwunden werden kann.
Nach gut 2 mm sind die Lagen wieder in ihrer Ordnung. Für uns besonders wichtig, weil wir auch nach unten offene Karosserien von Waggons mit runden Dächern und möglichst wenig Längswänden innen
bauen wollen. Wir hoffen jetzt, mit zwei von denen auszukommen.
Auch an Stützen für die langen Fensterflächen werden wir jetzt sparen, was die Nachbearbeitung deutlich verringert. Wie gesagt, das Straßenstück in richtiger Anordnung ist jetzt schon in Arbeit. So soll also
später die Straße entstehen: Drucken, Entnehmen, etwas Schaben und direkt geht es weiter.
Wir haben jetzt schon, zumindest im Sommer, eher etwas zu viel Energie, aber einen Drucker, der günstig erworbenes Filament mit aber guten Festigkeits-Eigenschaften verarbeitet, in dieser Kombination
jedoch noch mehr Strom als normal braucht.
Das bekümmert uns aber nicht, im Gegenteil. Wir wollen alle möglichen Versuche machen, um die Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks beim Modellbau zu erweitern. Grundsätzlich noch
experimentierfreudiger wird die Menschheit werden, wenn dereinst mehr Energie als gebraucht zur Verfügung steht.
| Übrigens: Warmwasser-Erwärmung und 3D-Druck gehen nicht zusammen. |
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