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Kohletrichterwagen



kfz-tech.de/Ve111

Es ist an der Zeit, mal wieder rollendes Material zu zeigen. Wir haben uns geschworen, das demnächst öfter zu tun. Hier jetzt einmal die nicht ganz gelungene Kombination aus einer E-Lok und sechs Kohletrichterwagen. Warum nicht ganz gelungen?

Natürlich wäre es denkbar, dass E-Loks für ihre Dampfkollegen Kohle vom Rheinhafen Gustavsburg bei Mainz nach München transportiert haben. Warum sollten sie nicht, wo es im Ruhrgebiet genug Kohle gab und in Bayern eben nicht?

Aber es spricht dagegen, da eine bayerische EP 3/6 überwiegend im Personenverkehr eingesetzt war, gerne auch in etwas bergigeren Strecken. Man merkt es diesem Modell von Trix auch an. Wenn man den Trafo aufdreht, kann die Lok ganz schön schnell sein.

Aber das hätte zu den sechs Kohletrichterwagen nicht gepasst. Leider leiden wir zurzeit an einem akuten Mangel an bayerischen Loks für den Güterverkehr. Für Personenzüge haben wir zwei große und starke Exemplare, aber mit den riesigen Rädern hätte das nicht gepasst.

Und was hat dieser wundervolle Zug gekostet? Angefangen hat es mit einem Waggon für knapp 25 € (Preise immer incl. Versand), weiter gegangen ist es mit drei von ihnen für 54 € (gleich dazu noch mehr), einer für 25 € und zwei für 36 €, allerdings von Märklin.

Bei den Letzteren haben wir uns verschätzt, denn wir dachten, die Speichen wären aus Kunststoff, diese filigranen Gebilde sind tatsächlich aus Stahl. Jetzt müssen wir die leider noch nachträglich isolieren. Oben in dem Video laufen sie noch mit geliehenen Achsen.

Das macht dann 140 € für die sechs absolut neuwertigen Waggons. Wenn Sie diesen Preis mit den Angeboten bei Ebay vergleichen, dann kosten die dort oft genug mehr als das Doppelte. Fehlt noch die Lok für 56 €. Nach einer leichten Veränderung der Verdrahtung läuft sie analog sehr gut.

Fehlt nur noch ein wenig Nacharbeit bei den Kupplungen und abgebrochenen Leitern. Allerdings war der eine Waggon für 25 € als einziger ohne Ladung, die man damals extra hinzukaufen musste. Und wieso hat er die jetzt doch? Sie können ja mal raten, bei welchem Anhänger.

Das geht mit einem 3D-Drucker recht gut und ohne 3D-CAD. Man nehme die Kamera zur Hand und fotografiere die Ladung möglichst senkrecht von oben. Dann entferne man in dem 2D-Bild alles um die Ladung herum. Und so lädt man es z.B. als jpg-Datei in den Slicer.

Nur das Glitzern lässt sich nicht rekonstruieren . . .


Der nimmt das ohne Murren, will allerdings eine Angabe über die Höhe haben, in unserem Fall haben wir erst 10 und beim zweiten Versuch 5 mm angegeben. Diese Änderung war nötig, weil sowohl die Maße anzupassen waren als auch die Rauigkeit der Beladung.

Der Slicer variiert je nach Helligkeit und da die vorhandene Ladung hier genug Unterschiede zeigt, klappt die Anpassung der Struktur recht gut. Nur die Spiegelung der scharfen Kanten der Kohle kann er nicht nachvollziehen. Zu Ihrer Information: Es ist jeweils der zweite Waggon.

Was uns also noch fehlt ist eine eher kleinere Dampflok und ein Begleitwaggon, denn irgendwo müssen sich ja die vielen Bremser aufwärmen können. Übrigens ist die Rechnung doch ein wenig theoretisch, denn bei der Abholung der drei Waggons war ich wohl so euphorisch, dass ich mir ein 30€-Knöllchen eingehandelt habe.







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