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Kinder 3



In Bezug auf das Thema Modellbahn war das gestern kein glückliches Treffen mit den Enkeln. Denn wir hatten uns daran gewöhnt, dass sie sich nicht dafür interessieren und in unserem normalen Gang der Dinge immer weitergemacht.

Also neue Straßen erfinden, konstruieren und drucken, Gleispläne vervollkommnen und langsam mit dem Aufbau der Anlage beginnen. Zusätzlich hatten wir uns ja noch um die Ordnung in unserer Werkstatt bemüht.

Und ausgerechnet jetzt, wo fast alles an Rollmaterial sicher verstaut ist, kommt dann gestern auch noch zwei Mal gegen Anfang und Ende des Besuchs die Anfrage, doch bitteschön an die Versuchsanlage gehen zu dürfen.

'Was wollt Ihr denn da?' Spielen, einfach nur spielen. Verschiedene Loks ausprobieren, Waggons anhängen und Züge in verschiedenen Zusammenstellungen anhängen. Wohlgemerkt, auf einer Anlage, auf der nur ein Zug zur gleichen Zeit kollisionsfrei fahren kann.

Wir wissen zwar nicht, wie lange die beiden dabei durchhalten würden, aber wir können es auch nicht ausprobieren. Jetzt wieder alles auspacken, nach Kupplungen und auf der Anlage oben funktionierenden Rädern ordnen, das schien uns doch etwas zu viel Arbeit vor dem Spiel.

Ich entschloss mich zu dem Angebot, ihnen doch die Geschichte des Ankaufs einer defekten bayerischen Lok samt Suche nach den Teilen und der Reparatur zu erzählen, aber da kam prompt die Ablehnung. Zum Glück trauen sich die beiden wenigstens, zu sagen was sie denken.

All das führt inzwischen bei uns zu der Diskussion, ob wir nicht vollkommen schiefliegen. Und so langsam entsteht jetzt ein Plan, jugendliche Besucher stärker in unser Modellbahnprojekt zu integrieren, nicht bei der Planung, aber durch Spielen mit Komponenten unserer Bahn.

Nein, unsere gerade mühsam errungene Ordnung wollen wir uns jetzt nicht mehr durcheinanderbringen lassen. Wir denken daran, komplette Zusammenstellungen von Waggons zur Versuchsbahn zu bringen, neben der noch ein Tisch frei ist.

Vorher wäre allerdings noch etwas Arbeit nötig, denn alle diese Waggons müssten einheitliche Kupplungen erhalten. Also weg mit den alten, die nur selten zusammenpassen und hin zu Magnetkupplungen, die so angeordnet sein müssen, dass man die Waggons auf gerader Strecke mühelos zusammenschieben kann.


Hier sehen Sie ein Beispiel, wie wir uns das vorstellen. Wenn man die Gehäuse mit dem 3D-Drucker fertigt, braucht man nur noch die Magnete in Massen zu kaufen. Gedruckt werden die Kupplungen auf der Frontplatte liegend, alles schon einmal im Buch 'Modellbau 7' gezeigt.

Natürlich stört dabei die Führung. Aber das ist kein Problem, wenn man sie beidseitig spitz extra druckt und alle Gehäuse nur als Mütter konzipiert. Zum Vater wird dann das Gehäuse durch Einkleben der extra gedruckten Führungsspitze.

Ob sie am Ende genau so aussieht, das wissen wir noch nicht. Erst einmal die solare Stromversorgung hinkriegen und dann jede Menge Versuche starten. Immerhin müssen sich die Kupplungen quasi von selbst ineinanderstecken lassen. Und Kabel zur durchgehenden Stromversorgung brauchen sie auch noch.

Aber darum müssen sich die Kids nicht kümmern. Für sie soll sich alles auf so einem Kartondeckel nach Belieben verbinden lassen und darf sich auch bei langen Zügen nicht lösen. Die Ersten, die auf der Versuchsanlage Züge testen werden, sind mithin wir selbst.

Vielleicht schaffen wir es ja dann auch, zum nächsten Besuchstermin dann eine weitere Palette fertig zu machen, natürlich unbedingt auch mit einwandfrei funktionierenden Rädern. Am Ende müssen allerdings die Kids die Paletten wieder einigermaßen ordnen und in den Keller bringen.







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