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Geräuschdämmung 2


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Bleiben wir noch einen Moment beim Schattenbahnhof. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass man auch von der Betriebsführung her etwas an der Geräuschentwicklung ändern kann. Wie viele Züge müssen eigentlich im Schattenbahnhof gleichzeitig bewegt werden?

Solange unsere Versuche keine anderen Anforderungen ergeben, gehen wir von einem Zug pro Zeiteinheit aus. Aus dem obersten Schattenbahnhof wird einer hervorbeordert und dann rücken andere nach, aber eben immer nur einer zur gleichen Zeit.

Auch die Geschwindigkeit spielt eine Rolle. Vielleicht müssen wir fast jedem Zug eine eigene zuordnen, damit er leise bleibt. Nun darf das Ganze aber nicht so weit ausarten, dass man minutenlang nur etwas hört, aber kein Zug zum Vorschein kommt.

Womit wir bei dem gesamten sichtbaren Bereich angekommen wären, wie gesagt aus C-Gleis und Zweileitern mit Kunststoff-Schwellen. Ersteres soll so belassen sein, wie es ist. Kein Schrauben, kein Kleben. Als Ausweg bleibt da nur das Klemmen.

ChatGPT hat sich da als sehr findungsreich erwiesen. Die KI schlägt als Erstes selbstklebendes Industrie-Klettband vor, mit der Flauschseite zur Anlage hin gerichtet. Oder Moosgummi bzw. Streifen aus EVA-Schaum (2-3 mm) als Unterlage.

Man stellt sich also vor, dass bestimmte Teile des C-Gleises in den Flausch greifen und es dadurch an seinem Platz bleibt. Immerhin lässt sich diese Konstruktion auf das Gleis bezogen rückstandsfrei entfernen. Wir sind wegen fehlender Stabilität etwas skeptisch.

Als Grundprinzip stellt sich hier heraus, dass ein bestimmtes Material zwischen Grundplatte und Gleis nach unten hin auf jeden Fall durch Schrauben oder Kleben fixiert wird und nach oben rein mechanisch das Gleis festhält.

Das können sogar magnetische Kräfte in Form dünner Neodym-Scheiben mit 5 mm Durchmesser sein. Solche könnten wir sogar durch Schrauben an manchen von den früheren Öffnungen der Puko-Leiste anbringen. Solche mit Muttern wären ja dann auch wieder entfernbar.

Es fällt wie auch bei den Videos auf, dass hier immer mehr von gummiartigen Stoffen die Rede ist, die letztlich für die Geräuschdämmung verantwortlich sind. Der überall so beliebte Kork scheint etwas aus der Mode gekommen zu sein.

Ja, die Präsentationsebene in Module aufteilen, kann vielleicht auch helfen, allerdings mit den Schwierigkeiten, an den Schnittstellen nie enden wollende Probleme zu bekommen. Da ist unsere Lösung mit der Feder und der Nut bei Lamellenparkett schon besser.

Aber das schafft eben keine gegenseitige Geräuschisolation. Überhaupt haben wir den Eindruck, wie wäre gerade wegen dieses Themas besser bei der dicken Spannplatte mit Feder und Nut geblieben. Leichtbau war schon immer ein Feind der Geräuschdämmung.

Lange Rede, kurzer Sinn, welche Lösung ergibt sich daraus? Sie muss aus Gummi mit einer ganz bestimmten Elastizität sein. Daraus werden mit Hilfe des 3D-Drucks schmale, anschraubbare Brücken erzeugt, um die das C-Gleis sich so festklemmt, dass große Bewegungen seitwärts nicht mehr möglich sind.

Was wir mit den sichtbaren Trix-Gleisen ohne Mittelleiter machen, das wissen wir selbst noch nicht.

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