Es ist vollbracht! (5)

Das mag auf den ersten Blick aussehen wie ein gelungenes Straßenstück, aber das ist nicht der Fall. Was uns übrigens an unserem 3D-Drucker auffällt, für fast jeden neuen Druck müssen wir die Druckhöhe
neu einstellen, seitdem wir mit der großen Metallplatte arbeiten.
Wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie, das ein Teil der Oberfläche vermurkst ist, und zwar der Teil am Innenbogen. Da hat er Fäden gezogen. Wir vermuten, dass wir mit der ganz großen Platte so nicht
weitermachen sollten, weil die in der Mitte abhebt.
Das ergibt dann einen neuen Abstand und der ist dem Druckergebnis nicht zuträglich. Vielleicht sollten wir die Platte auf die Maße des eigentlichen Druckbetts zurückstutzen. Auch das in diesem Fall
schlechte Lösen von der Metallplatte bedingt dann eine starke Krümmung derselben.
Deshalb haben wird auch schon mit einer neuen Konstruktion begonnen und den Boden der Fahrbahn mit 2 mm Dicke erheblich verstärkt. Dann ist das Straßenstück insgesamt stabiler und lässt sich nach
den Druck leichter vom Metall lösen.
Andererseits wollen wir unbedingt beim Metall bleiben, weil es die die Pukos wunderbar verdrängende Eigenschaft hat. Apropos Pukos. Beim Neubau jetzt haben wir noch einen Fehler in der Berechnung
entdeckt. Die 2,75 mm gelten für den Radius und nicht für den Durchmesser.

Hier sehen Sie jetzt unsere halbfertige Korrektur. Nein so ganz sicher, ob es so bleibt, sind wir nicht. Es gibt nämlich immer noch eine kleine Differenz an den beiden Enden der Pukos, links unten 2,4 mm,
rechts oben ca. 1 mm. Wollen wir diesen kleinen Unterschied noch beheben?
Eigentlich ist das nicht unbedingt nötig, sobald der Abstand vom letzten Puko zu dem des nächsten Straßenstücks kleiner als 7,5 mm ist. Dann ist nämlich der Kontakt gewährleistet. Aber es ist halt doch ein
wenig unprofessionell. Und wir sind inzwischen deutlich schneller geworden.
Sollten Sie ein anderes CAD-Programm benutzen, schrecken Sie nicht vor Wiederholungen zurück. Bei dem, was wir noch mit dem 3D-Drucker vorhaben, ist unglaublich viel Übung angesagt, denn mit jedem
Schritt, den Sie gut beherrschen, trauen Sie sich einen weiteren zu.
Und bevor wir die Zeichnung oben verwerfen würden, müssten wir ja die gleiche Übung an den inneren Pukos machen und sehen, was da herauskommt. Denn wenn schon, dann Gleichheit innen und außen.
Aber wie gesagt, vielleicht lassen wir es auch so.
Denn eigentlich stehen ja die ersten Fahrübungen an. Dazu müssten wir auch noch das gerade Stück neu zeichnen, damit es mit 5 mm gleich hoch wird. Was auch bei dem Stück ganz oben schon ganz gut
klappt, sind die Öffnungen für die Verbinder von Faller.

Das Bild ist wegen der Nahaufnahme nicht ganz so günstig. Mit ihren knapp 4 mm Durchmesser schwächen sie zwar oben die Fahrbahn und haben sie ganz unten keine Führung mehr, aber die halben
Rundungen geben ihnen einen gewissen Halt.
Auch ist die Begrenzung in der Einstecklänge schon gegeben, so dass sie sich beim Montieren nicht ins Innere des Straßenstücks wegschieben. Wir haben es natürlich noch nicht mit Puko-Leiste probiert,
sind aber hier nach dem Druckergebnis zuversichtlich.
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