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Einbahnstrasse 6



Das waren jetzt nur relativ kurze Momente, in denen man durch das Plexiglas hindurch den Qidi imate S arbeiten sieht. Jetzt hat man sich schon daran gewöhnt, dass man ihn zwei Mal starten muss, damit eine ausgewählte gcode-Datei zum Druck freigegeben wird.

Beim ersten Mal kommt man aus einem bestimmten Menü nicht mehr raus. Hinzu kommt das ellenlange Aufheizen bei PETG, das wir durch unser im Moment viel zu großes Metall-Druckbett auch noch künstlich verlängern. Hinzu kommt, dass diesmal wieder die Abstände nicht stimmten.

Die Düse kratzt am Metall und zieht es stellenweise ein wenig mit. Im Prinzip ist schon das eine Katastrophe. Also stoppen wir genau dann und stellen bei heißem Druckbett den Abstand links, rechts und in der Mitte hinten neu ein. Natürlich hat der Drucker dabei schon wieder an Temperatur verloren.

Es folgt eine wunderbare Phase der Meditation. Man hockt vor dem Ding und träumt davon, dass der Drucker einem vielleicht auch noch andere Arbeiten abnehmen könnte. Allerdings mutet seine Vorgehensweise etwas umständlich an.

Steckt überhaupt eine straffe Führung dahinter, denn immerhin stammt die Stl-Datei ja von Creo. Hat man bei PTC damit gerechnet, dass einmal ein so günstiger 3D-Drucker das Endgerät sein würde? Tapfer kämpft sich dieser durch die Befehle.

Unsere Gedanken schweifen ab zu der längeren Zeit, in der wir uns ausschließlich mit der prt-Datei der vorigen Version beschäftigt haben. Wir begannen auch schon bald, nicht mehr auf Skizzenansicht zu klicken.

Diesmal eben nicht neugezeichnet, sondern die letzte Version in 3D-Ansicht verändert . . .


Man kann eben auch in der Perspektive skizzieren. Das ist dann sogar in kleinsten Schritten möglich. Sie wollen auf einer glatten Fläche einen Turm bauen? Fahren Sie mit dem Mauszeiger drauf, es wird grün und Sie klicken auf Profil.

Kleine 'Türme', damit sich die Verbinder nicht nach hinten schieben lassen . . .


Ein einfaches Rechteck oder Quadrat reicht, um es nach OK zu einem Turm oder zu ebensolcher Öffnung werden zu lassen. Wenn Sie sich mit nur wenigen Teilen bei einem Durchgang zufriedengeben, ist auch die von Creo geforderte Geschlossenheit der Geometrie kein Problem.

Gegen diese Erfahrung des 3D-Zeichnens ist die mit diesem 3D-Drucker eher eine Enttäuschung. Irgendwann lassen Sie ihn allein, haben allerdings schon kleine Fehler entdeckt. Nun gut, wenn wir diesmal zumindest zusammen mit einem graden Stück eine Probefahrt schaffen.

Nein, es will uns nicht gelingen. Laute Geräusche dringen aus dem Keller. Da nützt auch Beeilung nichts, das Malheur ist bereits passiert. Die Rolle mit dem PETG war am Rand so fest gewickelt, dass der Druckkopf Schwierigkeiten hatte und jetzt an einer anderen Stelle weiterdruckt.

Damit können Sie diesen Druck vergessen. Wir werden also eine Rollen-Umwickel-Maschine brauchen. Solche Schwierigkeiten hat es mit PLA nie gegeben. PETG ist auch deutlich spröder. Den nächsten Druck machen wir wieder mit PLA.

Aber dafür musst das Ganze noch einmal durch den Slicer wegen der anderen Parameter. Schade, für heute Abend (Nacht) keine Zeit mehr. Wie gut, dass wir immerhin beim Straßenbau mit dem Drucken in Serie begonnen haben und nicht mit unseren wohl noch schwerer zu realisierenden Doppelstockwagen.







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