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Configuration Value



kfz-tech.de/YM111

Was ist das eigentlich und wozu braucht man das? Die CVs kommen im Internet immer wieder vor und niemand erklärt sie richtig, außer in dem Video oben im zweiten Teil. Damit dürfte eigentlich keine Frage mehr offen bleiben.

Der erste Teil wiederholt noch einmal, was auf unseren Büchern schon diverse Male angesprochen wurde, kann aber durch seine direkte Ansprache sehr nützlich sein. Wer den zweiten Teil anschaut, sollte vielleicht auch zu der Erkenntnis kommen, warum wir uns noch nicht damit beschäftigt haben.

Noch einmal kurz zusammengefasst ist die CV eine Speicherstelle im Lokdecoder. Sie ist acht Bit oder ein Byte lang und durch zwei Nullen abgetrennt. Wenn man also die kurze Adresse einer Lok sucht, dann müsste man eigentlich nur an dieser Stelle in der Bitfolge nachschauen.

An der von CV1 bezeichneten Stelle kann die Lokadresse abgefragt bzw. auch verändert werden. Allerdings ist hier nur die Speicherung aller kurzen Lokadressen möglich und auch nur von 1 bis 127. Vergleicht der Lok-Decoder die gesendete Adress mit der Stelle CV1, weiß er, ob er gemeint ist.

DCC ist für ein Software-System schon sehr alt und natürlich haben 127 Lokadressen nicht ausgereicht. Denns wir wollen diese vielleicht auch noch für Funktionen in einzelnen Waggons nutzen. Also verwundert es nicht, dass es auch noch lange Lokadressen geben kann.

Und dazu gibt es die CV 32. Wir werden noch ermitteln, wie lang diese ist, bräuchten ja eigentlich nur ein Bit, vermuten aber wieder der Ordnung halber acht Bit. Warum man die bei CV1 nicht bis 255 ausnutzt, das könnte historische Gründe haben.

Und da wir schon einmal beim Vermuten sind: Es ist wohl so, dass die CVs, wie wir sie ab jetzt nennen werden, mit ihren Nummern im Grunde der Reihe nach die ganze Folge von Bytes widerspiegeln, die der Lokdecoder gespeichert hat.

Man darf vermuten, dass es sich um ein später hinzugenommenes Feature handelt, recht kompliziert und eigentlich nur mit dem Zweck, dass die Zentrale die Lokadresse und andere Gegebenheiten der Lok abfragen kann. Womit wir bei dem Punkt wären, warum wir uns um CV noch nicht gekümmert haben.

Wir haben schlicht vor, diese values nicht zu benutzen. Wir wollen der Lok direkt eine Adresse geben und diese dann höchstens in einem neuen Programm für den ATtiny eingeschlossen hochzuladen. Wir können also auch verändern, es ist nur umständlicher.

Das erspart eine ganze Menge. Wir brauchen kein Programmiergleis und keinen extra Speicherbereich im Lokdecoder. Der muss auch keine Anhebung der Stromstärke können. Der Aufwand für den Lokdecoder und auch dessen Software wird einfacher.

Warum soll das nicht möglich sein, in bis zu 1000 möglichen Adressen die von bestehenden Loks festzulegen und, von Ausnahmen abgesehen, nicht mehr zu ändern? Natürlich verstehen wir das Anliegen, für Anfänger den Einstieg in DCC zu automatisieren.

Aber wir wollen unseren Controller möglichst für andere Aufgaben nutzen und außerdem kommen wir wohl auf etwa ein Zehntel des Preises und können ihn vielleicht noch in andere Fahrzeuge einbauen, z.B. in Personenwagen zum Öffnen der Türen.

Haben Sie es mitbekommen, der Erklärer oben hat auch keine Sound in seinen Loks.







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