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3D-Druck 1



Es ist höchste Zeit, die 'Ernte' einzufahren, auch und gerade für die Modellbahn. Wir müssen also zurück in die Zeiten von 3D-CAD und z.B. Straßenbau. Ab jetzt können wir uns alles leisten, weil wir im Moment, obwohl das System immer noch nur auf drei Kollektoren läuft, eher elektrische Energie zu viel haben.

Ja, es fehlt noch die Anmeldung der Anlage, die wir eigentlich erst vollziehen wollten, wenn alles fertig ist, jetzt aber vorziehen, weil der digitale Zähler (nicht Smart Meter), den man uns dann einbauen wird, bei nur maximal 25 Euro Mehrkosten im Jahr echte Vorteile hat.

Also schreit die Situation danach, jetzt endlich mit der Inbetriebnahme des 3D-Druckers zu beginnen. Schauen Sie sich oben das Bild an, wie friedlich demnächst miteinander agierende Systeme hier vereint sind. Und der Zählerkasten passt gewiss dazu.

Und da wir gerade wieder neu beginnen und mehr als genug Energie haben, gehen wir eher einen Schritt zurück. Wir probieren noch einmal die Methode, Schienen von ihren Gleisbetten zu befreien und von den Stoßflächen her in das komplette Straßenteil zu schieben.


Warum sind wir damals zu den Gleisen gewechselt und wollten nur diese verkleiden? Vermutlich der jeweils lang andauernde Druckprozess und die bei PETG zu viele nötige Energie. Oben sehen Sie das doch eigentlich sehr schön geformte Straßenteil, das wegen der vielen Stege sogar einen Druck normal und auf dem Kopf vertragen könnte.

Irgendwie fühlt sich das an wie eine Befreiung. Wir werden einfach beides probieren. Und wenn der Teufel es will, sogar mit zwei verschiedenen Druckbetten. Da war sonst immer die Angst, dass nach Einstellung der Höhe des Druckkopfes schon wieder das ganze System stromfressend hochlaufen musste.

Ist uns jetzt egal, wir können den Fokus auf eine vernünftige Einstellung legen. Und überschüssige Prototypen werden später so eingeschmolzen, dass sie z.B. bearbeitbare Wände von Gebäuden ergeben. Vielleicht können Sie sich unsere neu erlangten Freiheiten gar nicht so recht vorstellen.

Wir beginnen also mit dem geraden Straßenstück in schwarzem PETG mit der Oberfläche nach unten auf unserem Druckbett aus Metallgeflecht. Das hat auch schon Macken, vielleicht muss das auch noch neu angeschafft werden.


Kommen wir zum Ergebnis: Der Druck hat fast acht Stunden gedauert. Sie merken schon, wie sehr wir in Zukunft auf unsere Photovoltaik-Anlage angewiesen sein werden und durch das viele Testen auf günstiges Filament.

Auch werden wir nach Beendigung des Drucks nicht mehr mitten in der Nacht aufstehen, um das Licht zu löschen.

Von der Oberfläche her finden wir das Ergebnis gar nicht so schlecht. Erstaunlich, dass sich die Struktur des Metallgeflechts nicht durchgesetzt hat. Und das Einsetzen der Schienen haben wir jetzt auch noch nicht probiert.

Seltsamerweise haben sich die beiden Macken im Geflecht dann doch durchgesetzt, aber die würden wir erst einmal schlucken, obwohl die natürlich bei vielen geraden Stücken immer gleich auftreten würden.

Womit wir überhaupt nicht zurechtkommen, ist die mangelnde Stabilität des Teils, die von den tiefen Furchen für die Schienen und die Spurkränze herrührt. Also vielleicht doch lieber einfach nur normale Gleise verkleiden?







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