Straßen-Revolution 6 von 6

Anfangs haben wir gedacht, 'Revolution' sei doch ein wenig übertrieben. Inzwischen stehen wir dazu, weil die Überlegungen viel weitergeführt wurden, als wir anfangs gedacht haben. Es wird aber in diesem
Kapitel mit einem realisierbaren Konzept abgeschlossen.
Wir waren nämlich immer noch nicht zufrieden und haben, gut unterstützt von ChatGPT, eine Lösung gefunden, die an Einfachheit kaum zu überbieten ist und trotzdem einigermaßen perfekte Resultate zu
erbringen verspricht. Hier der Weg, wie wir ohne Carrera Hybrid dahin gekommen sind.
Der Antrieb des Motors war eigentlich klar, wird sich hier auch nur noch minimal ändern, aber die Abkehr von der magnetisch geführten Lenkung nicht. Zwischenschritte lassen wir jetzt weg. Es lief darauf
hinaus, einen Draht in die Mitte der Fahrbahn zu legen.
Es wäre so schön gewesen. Der 3D-Drucker erzeugt das mit der Oberfläche nach unten liegende Straßenstück. Nach hauchdünner erster oder zweiter gedruckter Schicht würde der Drucker angehalten und
der Draht eingelegt. Danach müsste der Drucker weitermachen.
Eine solche Abdeckung des Drahtes wäre natürlich möglich gewesen, da es nur um die Lenkung ging. Der Draht würde unter Strom gesetzt und im Fahrzeug von einer Spule sozusagen 'beobachtet'. Um
die Arbeit der Auswertung zu erleichtern, kommt es jetzt noch besser.
Man nimmt zwei parallele Drähte nebeneinander und setzt sie unter Strom. Ihr Abstand soll so etwas wie die freie mögliche Schwingungsbreite darstellen. ChatGPT ist etwas mehr als des normalen Lobes
voll. Wir setzen noch einen drauf.
Wir besinnen uns, dass es ja schon zwei Drähte mit Dauerstrom zur Versorgung des Motors gibt. Nehmen wir die doch, notfalls auch mit Wechselstrom, den ChatGPT zur leichteren Auswertung für die
Lenkung fordert.
Er kann ja nach der Auswertung durch eine oder bis zu drei Spulen gleichgerichtet und mit einen Strompuffer versehen werden. ChatGPT ist begeistert, schlägt als Puffer einen 470 - 1.000 µF Low-ESR Elko
oder eine 0,1 F Supercap vor.
Die KI meint, wir kämen mit verschiedenen Frequenzen oder gegenphasiger Taktung links und rechts weiter. Wenn das dann nur eine Spule erfordern und mit nur einer Spule im Auto möglich wäre, gern. Der
Mikroprozessor könnte dann die Stärken der Signale von links und rechts trennen.
Und dann das alles noch programmierbar durch den ATtiny, was der KI bestimmt nicht gefallen wird und wenn wir keinen stark brünierten Draht finden, der auf der Oberfläche nicht auffällt, müssen wir halt
doch noch gebrauchten C-Gleisen von Märklin den Mittelleiter entreißen.
Zugegeben, die Hardware ist nur im Prinzip klar, die Vorgehensweise und der Anwendungsbereich schon. Es kann sogar sein, dass wir auch die Strecke mit der Straßenbahn auf ein selbstlaufendes System
mit Abstandsregelung umstellen.
Aber die Hardware der Lenkung und der Elektronik sowie deren Programmierung sind noch keineswegs klar. Wir müssten ChatGPT schon bremsen, weil wir da noch nicht einsteigen wollen. Dauert ja noch,
ehe wir es einbauen können. Also endet unsere Revolution vorerst hier.
| Platz für eine zweite Bahn . . . |

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