Straßen-Revolution 5 von 6

Die offenen Fragen lassen uns keine Ruhe und KI tut ein Übriges, die Situation auch noch anzuheizen. Im Grunde haben wir Carrera Hybrid schon längst aufgegeben, wollen noch nicht einmal eine
Anfangspackung kaufen, die dann nachher wieder verkauft werden muss.
KI hat geholfen, die Grundsätze festzulegen, nach der eine Anlage ohne Schienen in der Fahrbahn funktionieren soll. Denn schließlich haben sich die Bücher zur Aufgabe gestellt, mit möglichst wenig Aufwand
nachbaubar zu sein und die Ideen nicht durch die Straßenbahn einzuschränken.
Die Straße ohne sichtbare Schiene soll her, garniert mit Fahrzeugen ohne Akku. Dessen Platz soll für Elektronik nutzbar gemacht werden. Wir gehen sogar ab vom DCC-System hin zu einer dauerhaften
Befüllung mit ca. 12V-Strom, machbar hier dann auch ein kleiner Pufferspeicher.
Sie merken vielleicht, unsere Gedanken wandern ins Grundsätzliche, also weiter im Text. Dieser Teil des Verkehrs soll eben nicht von außen geführt werden, sondern von alleine laufen. Das hatten wir schon
einmal, ist aber damals an den Ansprüchen für die Fahrbahn gescheitert.
Wir bilden uns ein, jetzt einen Schritt weiter zu sein. Schauen Sie oben das Video an. Da stellt jemand ein chinesisches Auto auf bestimmte Punkte seiner Pflasterstraße und siehe da, die Scheinwerfer bzw.
die Inneneinrichtung vom Bus hat Strom.
Wie macht der das? Man erkennt Schleifer und auch von Magneten ist die Rede, aber mehr verrät uns der gute Mann nicht. Trotzdem lohnt es sich, sein Video von Anfang an zu sehen, eine beeindruckende
Liebe zu Details, die bestimmt viel Arbeitszeit erfordert hat.
Es ist offensichtlich eine Stromaufnahme möglich, ohne dass man auf der Fahrbahn etwas davon mitbekommt. So weiter gedacht sind wir vom 'radio controlling' weg. Wir geben einfach Strom auf diesen Teil
der Anlage und die läuft automatisch an.
Soweit waren wir auch schon einmal, haben damals auch die Abstandsregelung erwähnt. Wenn es dann auch noch Ampeln mit einer solchen Regelung ab- und zuschaltbar gibt, müsste ein automatischer
Fahrbetrieb möglich sein. Die KI schlägt 2 dünne Leiter von 30 - 50 µm auf der Oberfläche eingelegt vor.
Vielleicht gar keine schlechte Idee, weil da eine gewisse Breite als Spielraum für die Lenkung entstehen könnte. Fahrschienen sollen angeblich unsichtbar im Belag, z.B. unter Mikrozahn-Gummi,
Kupferlackdraht, oder extrem flach eingelassene Leiterbahnen sein.
Was wir eigentlich bräuchten, wären eine zusätzlich Hilfe in der Fahrbahn, aus der ein präzises Maß hervorgehen sollte, was sich mit der Abweichung von deren Mitte ändert. Dann könnten wir mit einem
Mikroprozessor daraufhin die Lenkung einjustieren.
Wir haben der KI noch nicht gesagt, dass wir auch hierzu den ATtiny vorgesehen haben, weil sie natürlich wieder weit kompliziertere Systeme vorschlägt, unklar auch, ob mit Reed- oder IR-Sensoren, also
Farb-Kodierung oder Magnetstreifen, induktive Marker oder galvanische Codierung.
Unsere Überlegung: Der 3D-Drucker beginnt mit der auf der Fahrbahn liegenden Straße, wird nach hauchdünner erster Lage unterbrochen, um einen Draht einlegen zu können und ihn dann weitermachen zu
lassen. Der wäre dann hervorragend integriert.
Er müsste im Fahrbetrieb unter Dauerstrom gesetzt werden und irgendetwas im Auto müsste ihn abtasten und je nach ankommendem Magnetismus das Fahrzeug steuern. Wichtig dabei die kontinuierliche
Änderung je nach Abstand von dem Draht, was eine feinfühligere Lenkung ergeben könnte.
Hinzu käme, dass wir sogar Platz für eine kleine Anlage hätten, in den engen Gassen der Altstadt sozusagen, abseits der großen Fahrbahn rundum. Der Mann im Video oben hat ja auch nicht viel Platz für
seine doch umfangreiche Erzählung gebraucht.
Durch enge Gassen auf der Einbahnstraße war schon immer unser Traum, und wenn es nur ein (Liefer-) Wagen ist. Der kann überall anhalten. Überhaupt soll die Geschwindigkeit auf der gesamten Anlage sehr
limitiert sein. In ganz Stuttgart sind momentan nur noch 40 km/h erlaubt.
|