Straßen-Revolution 4 von 6

Eigentlich hätten wir doch sagen können: Das ist es. Wir hätten den Rädern der Eisenbahn äußerlich ein Aussehen verpasst, das dem der Räder für Straßenfahrzeuge gleichkommt, zusätzlich die Karosserie
davor und dahinter stärker heruntergezogen, um den Lochkranz zu verdecken.
Aber dann kam der Ehrgeiz hinzu. Ein Auto fährt um die Kurve und die Räder schlagen nicht ein. Unmöglich! Da hilft es auch nichts, wenn man die vergleichsweise großen Radien der H0-Gleise nimmt. Es
wäre ein Rückschritt gegenüber Bestehendem gewesen.
Und wo stehen wir jetzt? Ganz einfach: In Abwendung einer ungelenkten Vorderachse haben wir hier die Einzelradaufhängung für schienengebundene Fahrzeuge erfunden. Jedes Vorderrad soll, von hinten
angetrieben, vollkommen selbstständig lenken können.
Wir stehen noch am Anfang von Forschungen, ob es das von alleine tut. Es hat dazu außen die Schiene aus Metall und innen die Verkleidung zwischen den Schienen aus Kunststoff. Wir sind dabei, zunächst einmal
gerade und dann gebogene Gleise damit zu füllen.
Es ist die Frage, wie scharfkantig der 3D-Drucker an den Außenseiten der Kunststoffteile sein kann und ob die Vorderräder in Kurven und eventuell auch in Graden zu tanzen beginnen. Ja, man könnte einen
Führungsstift mitlaufen lassen, der so etwas unterbindet.
Aber noch etwas außer dem Lochkranz, was von außen sichtbar wäre, gilt es zu vermeiden. Man könnte noch Längslenker einführen, entweder nach vorne oder nach hinten, die das Rad führen würden und alle
Schwankungen erfolgreich verhindern würden.

Von der Straßenbahn existiert bisher nur ein Traum, möglichst modern mit Motor-Getriebe-Kombinationen senkrecht in verkleideten Drehachsen (Bild oben) das Konzept von unserem Jouef-TGV übernehmen,
dann können wir in den Teilen dazwischen Niederflure mit Bestuhlung realisieren.
Hier sind unsere Probleme die schönen großen Scheiben, die sich aus dem bisher probierten Filament einfach nicht herstellen lassen. Vielleicht hilft ja eine intensive Trocknung der kompletten Rolle im
Backofen. Ansonsten sammeln wir schon jede Menge Plexiglas.
Ganz zum Schluss sind uns noch die Radfahrer/innen in die Quere gekommen. Die wollen wir unbedingt platzsparend neben unseren neuen Strecken haben, und wenn es nur an einer Seite der Fahrbahn wäre.
Es geht darum, ob die Höhe unserer Straßen für Magnorail ausreicht.
Eher nicht, was in unserem Fall einer Erhöhung der Bauten um die jeweiligen Schienen herum und eventuellen Lagen unter diesen bedeutet. Wir sind schon fast auf dem Sprung, für Magnorail selbst kleineren
Ketten zu bauen, was wir auch für die schrittweise Fortbewegung brauchen könnten.
| Passanten würden je ein verkleinertes Magnorail an jedem Fuß erhalten, die mit
entsprechender Steuerung eine Gehbewegung nachahmt. |
Gut an dem neuen Straßen-System ist, dass es die Weichen für die einzige T-Kreuzung in der Anlage gleich mitliefert, wobei wir allerdings zwei noch leicht umbauen müssen. Wieder ehrgeizig ist es, die
Straßenbahn an einer Haltestelle auf der Gegenfahrbahn überholen zu können.
Sie ahnen schon, es ist der Vorteil, dass diese immer am gleichen Punkt hält. Genau hier wäre eine Verbindung hin zur Gegenfahrbahn und zurück mit insgesamt vier abgedeckten Weichen möglich. Der
Gegenverkehr müsste einen Moment warten.
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