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Straßen-Revolution 1 von 6


RC-Technik ist toll, aber für viel Verkehrsfluß völlig ungeeignet. Bitte anklicken!


Ist das nicht ein wenig zu hoch gegriffen, dieser Titel für eine so vergleichsweise unwichtige Sache? Schließlich wäre eine belebte Straße doch nur Beiwerk für eine gut funktionierende Modellbahn mit immer wieder anderen Zügen.

Nein, ist es nur, weil der Verkehrsteil der Anlage heutzutage weitgehend unbelebt ist. Fußgänger bewegen sich entweder gar nicht und bleiben auch über Nacht in dieser Position oder sie schieben unförmig durch die Gegend. In der Regel kann man nur das ausschalten, was sie gerade tun.

Will man richtig viel Straßenverkehr erzeugen, dann muss man etliche Taler dafür opfern. Im Laufe des Jahres wird es einen VW-Käfer von Viessmann für ca. 250 € geben. Unglaubliche Preise, wer soll die bezahlen, wenn damit wirklicher Straßenverkehr erzeugt werden soll?

Da muss man sich nicht wundern, wenn Jugendliche von einem eventuellen Hobby Modellbahn nichts wissen wollen. Und dann dieser Schleifer am Vorderwagen, inzwischen leicht reduziert, aber immer noch sichtbar. Hinzu kommt der umständliche Straßenbau.

Die Carrerabahn war deshalb so beliebt, weil sie im Nu zusammengebaut war und dann schnell Spielfreude versprach. Und überhaupt, warum zum Teufel geht man nicht von einem unglaublich leistungsfähigen Gerät aus, das fast jede(r) Jugendliche bei sich trägt, dem Smartphone?

Der Käfer ist so teuer, weil er sehr viel Intelligenz auf kleinstem Raum an Bord hat. Vermutlich wird er in Spur N gar nicht realisierbar sein, auf jeden Fall nicht in Spur Z. Und jetzt sollen diese Autos auch noch Sound erhalten. Können Sie sich so kleine Lautsprecher vorstellen?

Wir wollen die Intelligenz nach außen verlegen. Sie soll dort nur einmal vorhanden sein, mit mehr Raum und möglichst schon vorhanden. Denn sie ist teuer und letztlich nur begrenzt erweiterbar. Dadurch soll erreicht werden, dass möglichst viele Autos auf die Anlage kommen.

Da können auch Cabrios und dreiachsige Sattelauflieger möglich sein, um dem echten Vorbild im Verkehr ein wenig näher zu kommen. Bei Zweiachsern soll die Hinterachse antreibbar und die Vorderachse lenkbar sein, ein Motor hinten und ein Stellmotor vorne, wie schon immer bei RC-Autos.

Dann könnten wir uns für das gleiche Geld fünf oder mehr Käfer bzw. gleichartige Fahrzeuge leisten. Und auch dieser ganze Straßenbau soll obsolet werden, kein Fräsen und kein Spachteln mehr. Steckbare Straßenstücke wie einst bei Carrera.

Eins davon mit einer Art Gleisbox, die sich mit einem Smartphone entweder per LAN oder WLAN verbinden lässt und los geht der Spaß. Überholmanöver sogar auf der Gegenspur wären möglich, also Rennerei im normalen Straßenverkehr, nur eben völlig ungefährlich.

Im Nu aufgebaut, stabil genug auch für Teppichboden. Und eben nicht mit diesen grässlichen Schleifern, die eigentlich nur bei Stadtbussen mit großem vorderen Überhang unentdeckt bleiben. Aber eben auch nicht das tolle F1-System vom Miniatur-Wunderland in Hamburg mit viel zu teuren Fahrbahnteilen.

Und dann noch ausloten, wie weit man die immer etwas teurere reale mit der wesentlich günstiger zu erzeugenden virtuellen Welt verbinden kann, sozusagen der Übergang von der einen zur anderen. Dann fällt die Begrenzung für eine eventuelle Weiterentwicklung weg.

Dann könnte die Rennerei auch im Smartphone ohne Teppichbahn weitergehen, wenn auch nicht mit dem gleichen Spaß. Etwas Arbeit wäre das schon, denn zum vernünftigen Üben müssten sich die Autos dort ebenso verhalten wie auf der realen Rennbahn, aber einen Versuch wert.

Hier ist viel mehr Verknüpfung mit dem Smartphone möglich . . .








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