Straßenbau 7

Bei uns steht mal wieder eine gravierende Neuerung an, wie Sie an der Überschrift erkennen können, zu einem alten leidigen Thema. Wir finden diese zwar problemlösend und spannend, hätten aber
Verständnis dafür, wenn Ihnen das allmählich zu viel wird.
Sind Sie noch da? Dann hier die Auflösung unseres Rätsels um die neue Idee, die eigentlich eine alte aus den Kapiteln 'Car 2 - 4' des Buches 'Modellbau 4' ist. Also im Klartext: Was wir damals mit Spur N
vorhatten, realisieren wir jetzt mit H0.
Nach den Schwierigkeiten, die wir mit dem 3D-Druck auch nur eines einzigen Straßenstücks hatten, gehen wir ab jetzt wieder wie damals von (alten) Schienen aus und umkleiden die mit Filament. So einfach
wird das jetzt. Im Prinzip bräuchte man da noch nicht einmal einem 3D-Drucker für.
Wenn Sie also betagte(r) Fachwerker/in im Bereich Holz bzw. Fertigung von Leisten auch im gekrümmten Zustand sind, dann können Sie unsere Straße problemlos nachbauen. Was Sie für die geraden Stücke
brauchen, ist eine 2,5 mm starke, 13 mm breite Leiste. Die würde die Gleismitte verdecken.
Fehlen noch außen und innen Verkleidungen bei einspuriger und solche zwischen beiden Schienen bei zweispuriger. Der Nachteil ist, wir sind an die großen Radien der Eisenbahn gebunden. Der Vorteil: Wir
sind wesentlich schneller fertig.

Auf dem Bild oben sehen Sie noch einen wesentlichen Vorzug der neuen Methode, nämlich, dass man selbst bei einem Bus mit seinem relativ langen Radstand kaum unterscheiden kann, ob die Vorderräder
nun eingeschlagen sind oder nicht.
Ja, wenn das fast gleich aussieht, dann kann man es zumindest für den Anfang auch lassen. Grundsätzlich bleibt das System aber offen für jegliche Veränderung z.B. eine Stromaufnahme und/oder
Spurführung die Magnetschleifer.
Denn wir nehmen alte Pappschwellen von Trix mit Schienen aus Eisenwerkstoff. Das garantiert weiterhin die Wirkung von Magnetismus. Wenn der Bus dann mangels Haftreifen schlecht vorankommt,
erhält er diese nachträglich oder Achsschenkel mit Stiften, die die fehlende Stromaufnahme ersetzen.
Es wird also auch später noch ein teilweiser Einsatz mit 3D-gedruckten Teilen möglich sein. Nur unsere T-Kreuzung wird vorerst ein wenig opulenter, wie Sie an dem Bild ganz oben erkennen können. Gut,
dass wir ohnehin keine normale Kreuzung mit Abbiegemöglichkeiten in alle Richtungen mehr wollten.

Hier sehen Sie jetzt die Knackpunkte der neuen Idee mit Kreisen hervorgehoben, nämlich die Herstellung zweier Weichen, die nur eine Links- und eine Rechtsstellung haben und zwei ungewöhnliche
Kreuzungen zwischen jeweils einer Graden und einem Bogen.
Das kann natürlich später ebenfalls noch mit Hilfe der in Modellbau 7 in den Kapiteln Car System 5 und 6 beschriebenen Konstruktionen zu einer T-Kreuzung mit weniger Flächenverbrauch verändert werden.
Und wenn die neue Höhe nicht reicht, dann muss man eben entsprechend unterlegen.
Anders bei unseren Versuchen mit Spur N wollen wir diesmal die Abdeckungen exakt nach den von Trix Express gegebenen Radien und Winkeln fertigen. Auch brauchen wir nur 1,5 mm Freigang für die
Spurkränze, so dass wir darunter die Gleismitte komplett ausfüllen.
Ideal wäre, es käme zu einer Klemmverbindung, aber wir werden wohl mit speziellen Holz- bzw. Blech-Schrauben arbeiten müssen. Es gibt sogar eine H0-Straßenbahn von Trix Express bzw. Rivarossi. Allerdings fährt diese allein in der Mitte der Straße.
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