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Rückmelder



Sie werden sich fragen, was unser zweiter Arduino Mega, den wir übrigens nach genauem Vergleich mit unserem ersten gerade für knapp 15 € einschl. Versand erworben haben, mit der Kontrolle einzelner Züge, z.B. wo sie sich gerade auf der Anlage befinden, zu tun hat.

Doch der Reihe nach. Was braucht man denn eigentlich für eine Rückmeldung? Es gibt für uns nur zwei Möglichkeiten. Ein Reedkontakt ist die aufwendigere von beiden, die über Magnete ausgelöst wird, die man an geeigneter Stelle unter den Zug klebt.

Wir werden uns wohl für die unterbrochenen Gleise entscheiden. Dabei sollte man unter den Loks mit nur zwei Achsen diejenige mit dem kleinsten Radstand nehmen. Fahren Züge mit Waggons voran, dann wäre der Radstand der Drehgestelle ein Maß.

Von diesem ziehen wir noch etwas ab und bei alten Schienen im Schattenbahnhof sägen wir in entsprechendem Abstand zwei Mal ein und dieselbe Gleisseite durch. Bei neueren Schienen setzen wir mit dem Maß abgelängte Stücke ohne Verbinder ein.

Wir fahren bekanntlich digital und ohne Blöcke. Trotzdem haben wir Stoppstellen in den Schattenbahnhöfen, am Bahnhof und wo wir das sonst noch planen werden. Draußen sind die mit einem Lichtsignal versehen, aber nur bei Sichtbarkeit.

Der Abstand von dem Punkt, an dem der Zug zum Stehen kommen soll, richtet sich nach der Bremsstrecke, auf die noch ein paar Zentimeter aufaddiert werden. Da genau kommt das isolierte Stück Gleis hinein. Es wird verbunden mit einem der über 50 Ein-/Ausgänge des Arduino Mega.

Der wird also dafür zuständig sein, ohne Unterbrechung darüber zu wachen, ob ein Zug eine dieser Kontaktstellen gerade passiert. Er ersetzt die vielen Rückmelder, von denen unten im Video die Rede ist. Damit sind also im Schattenbahnhof jeweils drei Leitungen zwischen den Gleisen zu führen.

Denn es gibt noch unseren alten Arduino Mega, der die Weichen stellt, aber nur an einer Seite, denn unsere Ausfahrtweichen sind ungesteuert und nur mit Federn versehen. Genau auf dieser Seite müssen also die Rückmelder installiert werden.

Da wir die Elektronik so stark wie möglich zusammenfassen und die Leitungen nicht unter dem Boden führen wollen, sind es also jetzt drei Leitungen, die zwischen den Gleisen geführt werden müssen. Immer noch wenige gegenüber dem Aufwand bei anderen Anlagen mit weniger Zügen.

Und wie ist die Schaltung? Eine Zentrale, was nach der Mobile Station 2 ein PC sein kann, erhält vom Arduino Mega eine Nachricht über den Standort des Zuges, den er gerade verfolgt. Das Signal, ob vorhanden oder nicht, soll in dem Moment noch auf Rot stehen.

Die Zentrale würde also in aller Regel den Zug anhalten. Gibt es aber eine andere Planung, könnte das Signal auch auf Grün wechseln und der Zug weiterfahren. In einem digitalen System kann man den Zug nicht durch Abschalten des Stroms in einem bestimmten Block anhalten.

So etwas Ähnliches wie ein Blocksystem entsteht aber, wenn der Zug weiterfahren soll. Die Zentrale speichert jeden Vorgang und weiß damit, ob ein Zug die nächste Strecke bis zu einem Rückmelder durchfahren und auch den übernächsten erreicht hat. Erst dann lässt sie den Zug überhaupt passieren.


kfz-tech.de/YM1025







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