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Neue Anlagenbesichtigung


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Nein, nicht nur die Pukos in der Mitte moderner Märklin-Anlagen stören uns. Und das bei wirklich durchdacht konstruierten Gleisen. Wir haben gerade eine kleine Vielzahl von solchen gekauft und genieren uns nicht, die Fahrwege auf Sichtweite der Anlage damit auszustatten.

Natürlich nicht mit Pukos, die verwenden wir anderswo. Und die verbleibenden Löcher stopfen wir mit zusammengemischter Farbe. Das ist unser Traum von einer Modellanlage. Und die Solidität von Märklin nehmen wir gerne hinzu.

Da muss nicht der Strom zusätzlich nebenher geführt werden. Sollte wirklich einmal ein zweiter Übertragungsweg nötig sein, ist innerhalb des Gleises viel Platz, auch für eine Art Stützstrom bei langen Übertragungswegen. Natürlich dürfen die Wege nicht durch Weichen mit Inneneinrichtung verbaut sein.

Nein, wir nehmen nur die Gleise gebraucht in nicht zu schlechtem Zustand, haben schon bei den Preisen für den Radius 2 Probleme. Notfalls versehen wir unsere Trix-Gleise mit entsprechendem Unterbau. Wie gesagt, die Gleise von Märklin bzw. von Trix haben es uns angetan.

Was stört uns noch? Das ist der Lärm auf relativ neuen Anlagen. Beinahe jede Lok stößt zunächst einmal ähnlich klingende Laute aus. Eigentlich ist das elektronisch-akustische Umweltverschmutzung. Der Lärm addiert sich und hat nur noch wenig mit dem beim großen Bruder zu tun.

Da bemüht man sich um eine gute Isolierung der Gleise gegenüber ihrem Untergrund und dann übertönen gerade anfahrende Züge alles um ein Vielfaches. Wir haben uns schon über das angeblich typische Geräusch von Dieselmotoren beschwert.

Und schauen Sie sich diese gerade der Verpackung entnommenen Güterwagen an. Die glänzen wie ein gerade vom Werk geliefertes, neues Auto. Sehen so Waggons auch nur annähernd in der Praxis aus? Dann werden diese teuren Objekte auch noch 'gealtert'.

Was sind wir froh, fast ausschließlich gebrauchtes Material zu verwenden. Zugegeben, bei den Loks erreicht die Güte der Mechanik nie mehr den Zustand bei der Auslieferung, aber mit unseren zusammengekauften Zügen und teilweise reparaturbedürftigen Waggons wähnen wir uns dem Original näher.

Ansonsten ist das eine mit viel Liebe gebaute Anlage. Man kann es nicht genau sehen, aber anscheinend fehlt ein echter Schattenbahnhof. Deshalb übernimmt der Hauptbahnhof die gesamte Menge des ziemlich teuren Fuhrparks.

Das bläht ihn auf und für (Stadt-) Landschaft bleibt wenig Platz übrig. Hinzu kommt wieder einmal die Verschwendung von Platz zwischen den Gleisen. Er ist wunderbar ausgeleuchtet, aber er dominiert die Anlage zu sehr, besonders, weil von einer eigentlichen Strecke zu wenig übrigbleibt.

Wehe, der Besitzer verliebt sich in weitere schöne Züge, was offensichtlich seine Domäne ist. Wo stellt er die hin? Auf der Anlage ist dazu kein Platz. Ohnehin ist der Bahnhof immer sehr vollgestellt. Bleiben also wieder einmal nur Vitrinen.

Haben Sie schon einmal einen in diesem Fall achtteiligen ICE mit Spezialkupplungen aufgegleist, am besten erst einmal auf einem Stück Strecke ohne Oberleitung. Dabei erfahren Sie dann, wie ungünstig bzw. mühselig das ist.

Fazit: So viel Platz ist natürlich auch ein Geschenk für eine(n) Modellbahner/in. Mit viel Arbeit wurde hier wunderbar hergerichtet und es gibt in den vielen Filmen über die Anlage bestimmt einige Szenen, aus denen man etwas für die eigene Anlage lernen kann.

Man kann aber, neben unseren vielen anderen Ideen, schon jetzt darüber nachdenken, wie man eine Anlage noch anders filmisch darstellen kann. Ein Ansatz dazu scheinen unsere vielen Züge zu sein und vielleicht Geschichten, die man zu einzelnen Zügen oder Zugpaaren erzählen kann.

Und für alle, die jetzt auf den Fortgang des Projekts 'Sraßenbau' warten: Wir kämpfen noch mit dem Bau der ersten Straßenstücke, der Geometrien und Oberflächen und besonders dem Zurechtbiegen der Mittelleiter.







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