Lokdecoder 1
Das soll ein funktionierender Lokdecoder sein, links Anschluss Gleisbox, rechts Lokmotor . . .
|

46 Kapitel hat dieses Buch und schon wieder droht dieses Thema, hinten runter zu fallen. Es liegt wohl daran, dass der Gleisplan noch nicht umgesetzt ist und damit die Grundlage für ein DCC-System fehlt.
Unsere Versuchsstrecke ist analog und soll es bis zu deren Abbau auch bleiben.
Natürlich gibt es schon die vier Kapitel 'Lokdecoder mit KI'. Und wir werden in diesem Kapitel die Zusammenarbeit mit KI noch verstärken, es aber trotzdem nur 'Lokdecoder' nennen. Wir drücken bei dem
Projekt einfach noch einmal auf Reset.
Zunächst wollen wir wissen, was ChatGPT von dem gesamten Ansatz hält. Natürlich wie immer 'groß', aber wir wollen wissen, wie die KI damit umgeht. Wir teilen in drei Bereiche auf:
1. Den nötigen Fahrstrom gewinnen,
2. 5V Gleichstrom für die Schaltung in der Lok,
3. das 5V-Signal gewinnen, was decodiert werden soll.
Natürlich alles von dem ausgehend, was die Mobile Station 2 über die Gleisbox sendet. So erhoffen wir uns eine Prognose, nach der wir schon lange suchen, nämlich ob wir überhaupt eine
Chance haben, bestimmte Daten wie Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und Licht herauszulesen.
Wir hatten nicht eindeutig nach einer Trix-Lok gefragt. Also hatte ChatGPT es sogar noch bei einer Märklin-Lok für möglich gehalten, sie könne direkt mit dem pulsierenden Gleichstrom betrieben
werden. Das müssen wir unbedingt später einmal probieren.
Wir korrigieren dann die Anfrage bei ChatGPT auf das Zweileiter-System und die Umstellung der Mobile Station auf DCC. Die KI verliert ihre gute Laune ob unserer Vorschläge nicht, rückt aber von
dem Direktanschluss mit den beiden Polen auf dem Gleis ab: 'kann ruckelig laufen'.
Sie versucht es wieder, uns von 'mfx' und gekauften Decodern zu überzeugen, aber wir korrigieren ihn auf 'Selbstbau', sogar mit ATtiny 85 und dem Verzicht auf allzu viele Features. Es bleiben
also nur Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und Licht übrig.
Jetzt ist unsere Vorstellung bei der KI angekommen und stößt keineswegs auf Skepsis, sondern sofortige Hilfsbereitschaft. Also von außen eine Bestätigung, dass es möglich ist. Genau darauf
hatten wir eigentlich auch gehofft, um neu beginnen zu können.
Ganz zu Beginn fühlen wir uns in unserer bisherigen Arbeit noch mehr bestätigt. Auch ChatGPT geht von einem Brückengleichrichter aus.
2. Von dem wird dann auch die Versorgungsspannung für den ATtiny bzw. die gesamte Schaltung abgenommen. Zu dem nun erzeugten pulsierenden DC-Signal kommt jetzt noch ein
Siebkondensator 470 µF/25 V. Schon bei dem würden wir durch Versuch prüfen, ob er denn wirklich nötig ist. Das dann geforderte LM2596-Modul oder ein anderer Abwärtswandler sind uns zu
teuer und zu wenig platzsparend.
3. Wir können den gleichen Werdegang wie bei 2 benutzen, solange noch das pulsierende DC-Signal vorhanden ist. Irgendwo erscheint in den Antworten auch der Hinweis auf eine Spannungsteilung
100 k? / 22 k?, die von 18 V auf 3 V - 5 V reduziert. Das würde sogar die Z-Diode ersparen.
Um uns von eventuellem Unheil auf der Strecke zu isolieren, taucht hier auch der Optokoppler 6N137 auf. Der soll so saubere Flanken haben, dass auch der ATtiny 85 damit umgehen kann. Wir
haben recherchiert und wollen sogar den 6N136 ausprobieren.
Die KI meint, dass es für den Arduino DCC-Decoder-Implementierungen gebe. Das wäre toll und könnte nach unseren Erfahrungen mit etwas Glück auch auf dem ATtiny 85 laufen. Hoffentlich
weiß das auch die Mobile Station 2. Meinen Sie auch, dass der Rest und die nochmalige Kontrolle sich gelohnt hat?
|