Gedanken zur V 200

kfz-tech.de/YM1031
Das Video oben hat es uns angetan. Um aber unsere Gedanken zur V 200 nachvollziehen zu können, müssten Sie es genau beim ersten Modell anhalten oder zu diesem zurückspulen. Heben Sie sich die
anderen Neuheiten von Trix für später auf.
Vielleicht ahnen Sie schon, was wir vorhaben, immerhin sind wir im Besitz von nicht weniger als sechs V 200, teilweise auch als Wracks. Aber genau letztere haben uns inspiriert. Denn wo der Lack ab ist,
lohnt es sich mit Sicherheit, einen neuen in anderer Farbe aufzubringen.

Ja, das wäre eine Möglichkeit, zumal man bei vier weiteren Loks auch jeweils zwei angetriebene Drehgestelle hätte, für diese hier und für die best-erhaltene von Trix. Auffällig ist die Ähnlichkeit bei der
Anordnung der Fenster und Türen. Nur die 'Deutsche Bundesbahn' müsste abgeschliffen werden.
Aber wir haben uns gegen eine von den Trix-Loks entschieden, weil die einen entscheidenden Nachteil haben: Das Drehgestell ist mit einem großen Teil des Unterbodens verbunden. Das wäre dann völlig
anders als bei dem Original oben.
Wir haben aber noch zwei Fleischmann-Loks, eine wunderschöne V 221, die allerdings eine völlig andere Seitenansicht hat. Nein, die wollten wir ohnehin nicht opfern. Sie hätte allerdings noch
kompaktere Drehgestelle gehabt, wo die Karosserie in Kurven voll erhalten bleibt (Bild unten).

| Links Trix, rechts Fleischmann |
Also bleibt nur die zweite Lok von Fleischmann, deren Drehgestell Sie oben im Vergleich mit dem von Trix gesehen haben. Es fällt erheblich weniger auf. Allerdings haben wir jetzt keinen zweiten Motor,
vielleicht auch nicht nötig, weil es sich ja um eine Diesellok für Gleisbau handelt.

Zubehör zur Lok, dazu später mehr. Jetzt geht es erst einmal um den Vergleich. Die neue Lok von Trix ist nämlich auch aus der 220er-Serie. Da hätte eine unserer kurzen Trix-Loks nicht gepasst. Unsere
jetzige Kandidatin ist zwar eine 200er, aber zum Glück so lang wie die 221er.
Und sie hat die passende Seite. Zwar muss auch bei ihr die 'Deutsche Bundesbahn' abgeschliffen werden, aber z.B. die Handläufe neben den Türen lassen sich abnehmen, auch anders als bei den Trix-Loks.
Die Frage ist, was wir mit dem Dach machen.
Es ist bei unserer Lok noch sehr gut erhalten, aber leider ist das Oberteil des Daches beim Vorbild silbern, bei unserer durchgehend dunkel lackiert. Wir tendieren stark dazu, es so zu lassen. Das Lackieren
ist ja ohnehin das größte Risiko an dem Projekt.
Schauen Sie sich einmal Beispiele von selbst lackierten Loks bei Ebay an. Ein Blick auf die Kanten und man hat genug davon. Bei unserer Fleischmann-Lok ist die gesamte untere Verblendung abnehmbar,
die gelbe Lackierung nur nach oben hin ein Risiko.
Aber auch das ist eine vorstehende Kante, die man hoffentlich gut abkleben kann. Allerdings knapp darunter die Modelbezeichnung V200036, natürlich hervorgehoben. Wieder so eine Herausforderung, das
plan zu kriegen, ohne es nachher vielleicht spachteln zu müssen.
Toll sind hingegen die hinterlegten Fenster. Die könnte man auch aus durchsichtiger Folie gestalten, die seitlich sogar mit dem Laserdrucker tönen und dahinter Beleuchtung setzen wie in den Führerständen
und die Attrappe eines Maschinenraums andeuten.
Bleiben noch die beiden Gitter. Aber auch die sind leicht erhaben und lassen sich entweder gut abdecken oder werden nachher mit einem leichten Pinselstrich wieder einheitlich silbern. Kommen wir damit
zum Rest des Gleisbauzuges.

Zu bieten hätten wir diesen wunderbar farblich passenden Kran, auch wenn der Gleisbau einen solch gewaltigen vielleicht gar nicht braucht. Auch könnte das Teil unten vermutlich selbst fahren, dieses hier
nicht, aber wir würden es trotzdem anhängen.
