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Es ist vollbracht! (2)



Wie kann man nur so dumm sein. Man sollte den Ingenieuren/innen bei Märklin doch zumuten, dass sie glatte Maße nehmen. Warum haben wir uns denn da verhaspelt? Schaut man sich die Praxis am nächsten Tag noch einmal an, stellt sich die Sache viel einfacher dar.

Man will sich danach gar nicht mehr eingestehen, wie viel Zeit man mit Rechnen zugebracht hat. Dabei kann man doch von den 155 cm Länge ausgehen, die wir jetzt bei dem Straßenstück beibehalten haben. Am besten geht man jetzt nicht mehr von den Rändern der Puko-Bohrungen aus, sondern von deren Mitte.

Reduziert man den Abstand der letzten Bohrungsmitten zum Ende der Straße auf 2,5 mm, ist auf einmal alles ganz einfach. An beiden Seiten sind also jeweils 2,5 mm abzuziehen, macht das 5 mm. Bleiben also noch 150 mm. Bei 21 Puko-Bohrungen bleiben 20 Mittenabstände und das sind 7,5 mm.

Wir sind also bei einem plausiblen Maß, das man mit dem Messschieber so nicht exakt ermitteln kann, dass aber sehr viel wahrscheinlicher ist als unser Angenommenes beim ersten Versuch. Auch sonst sind wir sehr um Vereinfachungen bemüht. Aus einer Stunde beim ersten Versuch heute sind knappe 20 Minuten geworden.

Sehen Sie sich das Teil von der Kopfseite her an. Sie zeichnen diese als halbe Skizze zunächst mit nur sechs Linien. Diese bemaßen Sie mit 20 cm und 2 cm Dicke. Dann kommen drei Schrägen, zwei, um am Ende eine nicht zu bearbeitende Kante zu erhalten und eine zur Verstärkung.

Die an den Außenkanten oben und unten messen 1 mm mal 0,5 mm und die Innenschräge zur Stabilisierung der Außenwände 1 mm mal 1 mm. Dann klicken Sie bei 'Auswählen' auf 'Alle' und auf das Symbol für 'Spiegeln' und die bisher einzige Mittellinien. Sollte die nicht funktionieren, dann noch einmal nachzeichnen.


Dann liegen noch zwei Linien in der Mitte aufeinander, die man beide wegnimmt. Die erste Skizze ist geschafft und man erhält nach Eingabe der Länge von 155 cm den Korpus der neuen Straße. Deren Oberfläche bildet dann die Grundlage für die neue Skizze.

Zeichnen Sie jetzt die zweite Mittellinie im Abstand von 5,5 cm von der vorhandenen. Wir zeichnen nur eine Reihe von Bohrungen und brauchen dazu Mittellinien senkrecht dazu. Eine mit 2,5 mm Abstand, dann eine mit 3,75 mm und eine mit 7,5 mm. Die Durchbrüche für die Pukos messen 1,6 mm mal 2 mm.

Wenn Sie den ersten und einzigen zeichnen, achten Sie vor der Vervielfältigung bitte streng auf doppelte und geteilte Linien. Es sollten also nur vier vorhanden und die symmetrisch zur jeweiligen Mittellinie sein. Fehler hier rächen sich beim Beenden der Skizze und führen zu enorm viel Zeit kostender Nacharbeit.

Hat Creo Ihre Skizze akzeptiert, klicken Sie nacheinander die beiden Kopfseiten an. In jeder von Ihnen fügen Sie Halterungen für die Verbinder ein. Diese messen innen 4 und außen 6 mm im Durchmesser. Bei dieser Version der Straße ist die Hülle wegen nur 7 mm Straßenhöhe nicht ganz vollständig.


Jetzt einmal ehrlich, hat sich die ganze, über mehrere Bücher hinweg gehende Sehnsucht nach den Märklin Punktkontakten gelohnt? Wir glauben ja. Die Oberfläche der Straße erscheint einheitlich. Haben Sie bemerkt, dass in der oberen Reihe schon Pukos drin sind, unten aber noch nicht?

Ja, der Überstand ist noch nicht exakt einjustiert und zu den Außenseiten hin etwas zu groß. Auch kommt erst jetzt die Probe, ob unser Prototyp überhaupt Strom aufnimmt. Vielleicht schafft es der Magnetismus zur eisernen Pukoleiste sogar, die Lenkung zu bewegen. Dazu brauchen wir allerdings noch ein Stück Kurve.







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