Die Praxis ruft . . . (1)

So langsam ist Schluss mit Lustig. Das Bild fasst die beiden Themen dieses Kapitels zusammen. Links ergeben die 100 großen Stücke bei 1,385 m mal 0,195 m immerhin 27 m3. Hinzu kommen viele
kürzere, die man bei Lamellenparkett gut mitverarbeiten kann. Das müsste reichen.
Rechts daneben haben wir mit dem Zusammenstecken eines Märklin- mit einem Trix-Gleis wenigstens die Kompatibilität beim Verbinden bewiesen. Der härtere Teil, nämlich das Ersetzen des Mittelleiters steht uns noch
bevor. Alles praktische Fragen, die einer Lösung harren.
Das bringt dann auch den Wiederaufbau des Leitergerüsts in Gang. Zu lange ist es schon in diesem erbarmungswürdigen Zustand. Eigentlich sind es sogar zwei Käufe bei Ebay, die uns jetzt den
Zusammenbau neu starten lassen, 100 Märklin-Gleise und ein Laminatschneider.
Mit Letzterem werden Sie, so Sie die letzten Entwicklungen gelesen haben, leicht etwas anfangen können. Ja, wir beginnen mit der untersten Ebene und fertigen, wenn der jetzt ganze Vorrat oben im Bild
reicht, auch für die Präsentationsebene, alles aus Laminat.
Wir wollen sogar noch einmal prüfen, es nicht umzudrehen, also mit der Holzseite nach unten zu montieren und damit leichter zusammensetzen zu können. Alles, auch der neue Laminatschneider, dienen
eindeutig der schnelleren Montage.
Letzteren müssen wir noch abholen, ca. 50 km von hier. Dafür hat der aber auch nur 16 € gekostet. Wenn man bedenkt, wieviel wir zu schneiden haben. Weder Abfall noch Späne zu haben und damit nicht auf das Frühjahr
warten zu müssen, um erst dann draußen sägen zu können.
Damit müssten wir doch unsere bisherige relative Faulheit besiegen können. Aber was zum Teufel haben die 100 Gleise von Märklin damit zu tun, alles nur Graden 188 mm lang für immerhin nur
145 € einschließlich Versand?
Ja, richtig, wir brauchen dann noch Bögen, die wir zu einem ähnlich günstigen Preis noch nicht gefunden haben. Die Gleise müssen sich doch fremd fühlen in unserer Zweileiter-Welt. Wir hatten schon einmal
welche, die wir zusammen mit dem ICE 2 wieder verkauft haben.
Bei der Gelegenheit haben wir uns in die Mobile Station 2 und die Punktkontakte der Gleise verliebt. Ordentlich geschruppt, von den Mittelleitern der Loks und teilweise auch der Waggons getrennt, wollen wir
optisch etwas für unsere Schienen in der Nähe der Betrachter und für unser zweites Straßenprojekt tun.
Schon öfter haben wir bedauert, die Mitteleiter von Märklin nicht für unsere Straßen zur Verfügung zu haben und jetzt haben wir den Traum endlich wahrgemacht. Wir bauen, neben unserer großen Straße mit
Schienen für die Straßenbahn, noch eine kleinere, einspurige als Einbahnstraße.
Die soll wenigen Fahrzeugen im rechten Teil der Anlage die Möglichkeit geben, eng zwischen den Häusern und dem Platz vor der Kirche herumzuwuseln. Vielleicht ist einer von denen auch ein Bus, aber
natürlich ein kleiner. Schon mit unserem RC-VW Typ 1 hatten wir diese Idee.
Vielleicht bauen wir den sogar um, dass er den im Kapitel 'Straßen-Revolution 6 von 6' geäußerten Ideen entspricht. Es geht los, wir versuchen, eine zweite Idee von Straßenverkehr ohne die Schienen
für die Straßenbahn zu realisieren.
Drei oder vier Reihen vom Märklin-Mittelleitern so in die Fahrbahn integrieren, dass man sie vom Rest der Fahrbahn nicht unterscheiden kann, also die Struktur mit Hilfe des 3D-Drucks anzupassen. Dann
braucht das Auto mitten unter seinem Bauch nur noch zwei etwas längere Schleifer.
Und was machen wir mit dem Rest der Märklin-Gleise? In den Schattenbahnhöfen führen wir die beiden Pole neben den Schienen mit, um nur ja keine Kontaktschwierigkeiten zu haben. Das können wir aber
nicht machen, wo man die Gleise sieht.
Die umgebauten Märklin-Gleise würden sich nicht nur optisch gut machen, unter ihrem Bauch ließen sich auch noch Kabel verlegen, für die andere Modellbauer aufwendige Kabelkanäle brauchen. Es wäre
wieder einmal die smartere Lösung. Hoffentlich klappt das mit dem Umbau . . .
| Nicht nur wegen dem Hohlraum, sondern auch wegen dem Preis scheiden natürlich weitere
Weichen aus. |
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