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 Lkw-Cockpit



Der Tacho geht bis 120 km/h, vermutlich für Länder, wo schneller als 80 bzw. 90 km/h gefahren werden darf, digital auch in m/h anzeigbar. Die Gesamt-Kilometer sind natürlich nicht löschbar. Anders als beim Pkw gibt es nicht nur die Grenzdrehzahl, sondern zusätzlich zum roten Bereich 2.400-2.800/min (!) noch einen grünen 1.000-1.500/min. Sollte man grundsätzlich einführen.

Die Angaben für den/die Tank(s) lassen sich enorm spezifizieren, zunächst einmal für Diesel und AdBlue trennen und zusätzlich jeweils als Durchschnitt für die Teilstrecken und sogar für die gesamte Laufzeit ausgeben, dazu eine mögliche Warnung, wenn man zu viel Gas gegeben hat. Natürlich passen dazu die Fahrdaten insgesamt und bei einstellbaren Teilstrecken.

Der Momentan-Verbrauch kann punktuell noch viel drastischere Werte als beim Pkw anzeigen.

Die Kühlmitteltemperatur zeigt 80°C als Mitte an, während man vom Pkw eher 90°C gewohnt ist. Die Ölmenge ist beim Lkw so groß, dass es sich schon lohnt, die z.B. für eine bevorstehende Langstrecke zu beachten. Schön auch, die momentane Ladung und den Füllstand der Batterien zu erfahren. Der Bremsdruck ist zusammen mit der Grenzwertanzeige digital sichtbar gemacht.

Auf die serienmäßigen Temperatursensoren beim Lkw ist im Gegensatz zu z.B. nachgerüsteten beim Pkw Verlass. Grenztemperatur übrigens 120°C.

Natürlich gibt es bei den vielen Rädern mehr Anzeigen für den Reifendruck, übrigens auch für den Hänger, praktisch auch mit von außen erreichbaren Sensoren. In diesem Beispiel auf der zweiten Seite, die man natürlich so stehen lassen kann, die Anzeige für den Abstand zu einem eventuellen Vordermann und dessen Geschwindigkeit auch dann, wenn der adaptive Tempomat nicht eingeschaltet ist.

Für jede einzelne Radbremse auch am Hänger kann man sich den Verschleiß in Prozent ausgeben lassen.

Lkw-Fahren ist oft bedroht von Überladung, besonders bei Fahrzeugen, die irgendwelches Schüttgut transportieren. Früher mussten Fahrer/innen, die sich ein Urteil nicht zutrauten, auf eine öffentliche Waage fahren, bevor das bei Verdacht von der Polizei befohlen wurde. Deshalb ist eine Anzeige der Achslasten eine Gnade, wichtiger noch als die des Gesamtgewichts.

Heutzutage noch wichtiger ist der Vergleich der aktuellen Lenkzeit mit den gesetzlichen Vorgaben. Die sind so kompliziert, dass auch noch die aktuelle Woche und die davor als Basis herhalten müssen. Insgesamt ist das System aber sehr verständlich aufgebaut und niemand kann sich nachher auf Nichtwissen herausreden.

Die Umweltfreundlichkeit ist bisher nur z.T. realisiert. Positiv zu erwähnen ist hier die Angabe des durchschnittlichen Verbrauchs an AdBlue und bisweilen die Schaltung in den Leerlauf bergab, aber der Motor stellt sich dabei nicht ab. Auch kann man gestuft von der Motorbremse bis zum Retarder bei Bedarf alles leicht zuschalten, aber damit wird statt zu rekuperieren die Umwelt aufgeheizt.

Bei der Dokumentation der durchgeführten Wartungen erfahren wir, dass ein Lkw ohnehin wegen der Bremsen alle halbe Jahre in die Werkstatt muss, dies aber wegen der Laufleistung mit einem höheren Tachostand. Die Werkstatt hat hier offensichtlich eine lückenlose Dokumentation, allerdings mit Passwort gesichert, ebenso wie gewisse Einstellungen, wie z.B. die Höchstgeschwindigkeit.

Man kann zwar das Tagfahrlicht nicht abschalten, aber weitere Funktionen automatisch hinzuschalten lassen. Es sind auch Unterschiede im Tagfahrlicht in Abhängigkeit von der eingeschalteten Zündung möglich. Kurvenlicht gibt es zwar auch, aber auch Lkw, bei denen die Nebelscheinwerfer in die normale Leuchteneinheit integriert sind. Ohnehin wäre die Nachinstallation von Leuchten beim Lkw ein abendfüllendes Thema.







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