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2026 VW-Aktien 2



Nein, Ihnen erklären wozu Aktien gut sind und dass Vorzugsaktien solche ohne Stimmrecht sind, wollen wir an dieser Stelle nicht. Das VW allerdings eine Sonderstellung hat und niemand mehr als 26,7 Prozent der VW-Aktien erwerben kann, ist schon interessant.

Denn es gibt seit Piech die Besitzrechte der Porsche Automobil Holding, die 53,3 Prozent halten und wohl nicht verkaufen und das Land Niedersachsen, dem 20 Prozent gehören. VW scheint also gegen feindliche Übernahmen gesichert zu sein.

Wir hatten die VW-Aktie wegen der Zusage einer bestimmten Dividende (Bild oben) gekauft und die naive Vorstellung, sie eventuell nach deren Auszahlung auch wieder verkaufen zu können. Leider ist die Aktie aber dann rasch von 90 auf im Moment unter 70 Euro gefallen.

Das ist an sich noch kein Beinbruch, denn die Dividende richtet sich nicht nach dem Wert der Aktie, sondern nach deren Menge, die man besitzt. Wir hoffen also, dass VW im nächsten Jahr wieder so eine über der üblichen höchsten Verzinsung bei Banken bleibt.

Es gibt Gründe. Dafür: Wenn es dem Kurswert schlecht geht, dann müsste das Unternehmen eigentlich mit einer guten Dividende die Aktienhalter bei der Stange halten, denn wenn diese auch noch abspringen, könnte der Aktienkurs noch weiter in den Keller rauschen.

Anderseits wird durch eine gute Dividende dem Betrieb auch Cash Flow entnommen und VW ist nicht gerade wenig verschuldet. So ein Verhalten passt auch nicht zu den Plänen der Bundesregierung, die künftigen Renten durch Anlagen in den Aktienmarkt zu sichern.

Die Strategie der Anleger wäre interessant.

Was waren das noch für Zeiten im Frühjahr und Sommer 2021. Am 6. April erreichte sie knapp die 250-Euro-Marke, um dann bis Ende 2022 auf die Hälfte zu fallen. Zum Jahresende 2024 waren es dann nur noch knapp 90 Euro.

Und da sich dieser Kurs dann immer wieder bestätigt und dadurch gehalten hat, war unser Einstiegskurs im Frühjahr dieses Jahres ca. 90 Euro. Wir haben darauf vertraut, dass sich dieser Kurs wirklich halten ließe, sich nur noch 'seitwärts' bewege, wie die Bankleute tröstend sagen.


China und immer wieder China wird genannt. Jahrzehnte lang hat VW dort, obwohl nur Juniorpartner, sehr gut verdient, was auch den Kurs so in die Höhe hat schießen lassen. Dann hat man dort erkannt, dass man die Traditionellen zwar nicht mit Verbrennern, aber mit elektrifizierten Autos schlagen könnte.

Übrigens ist der Massenexport nur der erste Teil der chinesischen Strategie, inzwischen als Export-Weltmeister erreicht. Als Zweites hat man sich vorgenommen, die Welt hinreichend mit autonom fahrenden Autos zu beglücken.

China hat noch vor Tesla mit dem ersten Teil begonnen und ist vermutlich auch weiter beim zweiten Ziel. Europa hat versucht nachzuziehen, hatte aber zwischenzeitlich mit mangelnder Nachfrage zu kämpfen. Bei VW kamen noch gravierende Probleme hauptsächlich bei der Software hinzu.

Fast noch mehr drücken die hohen Kosten den Konzern, gegen die bei VW sehr starke Macht des Betriebsrates und der Gewerkschaften schwer zu reduzieren. Im Moment scheint man froh zu sein, wenn man sie bis 2030 nicht wieder erhöhen muss.

VW produziert zwar in USA, aber eben nicht alle Modelle, die dort abgesetzt werden. Zölle insgesamt haben VW z.B. im ersten Halbjahr 2025 mit 1,3 Milliarden Euro belastet. Hinzu kamen Wechselkurseffekte und Unsicherheit über die künftigen Handelsbeziehungen.







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